weather-image
21°

Wasser ist am ersten Öffnungstag doppelt so warm wie die Luft / Bahntrasse sorgt für Heiterkeit

Unterkühlter Saisonstart im Bergbad

BÜCKEBURG. 23 Grad im Wasser, aber nur 12 Grad Celsius in der Luft – man wird lange zurückdenken müssen, um sich an eine Saison-Eröffnung im Bückeburger Bergbad zu erinnern, an der das Wasser eine doppelt so hohe Temperatur aufwies wie die Luft darüber. Dementsprechend verhalten fiel diesmal auch der Andrang der Badenixen und Wasserratten aus, die sich zum traditionellen Pfiff von Bürgermeister Rainer Brombach aus der Trillerpfeife vom Startblock in die Fluten dirigieren ließen.

veröffentlicht am 12.05.2019 um 15:21 Uhr
aktualisiert am 12.05.2019 um 17:50 Uhr

Der traditionelle erste Sprung ins 23 Grad warme Wasser auf Kommando von Bürgermeister Reiner Brombach. Fotos: JP
jp01

Autor

Johannes Pietsch Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

BÜCKEBURG. 23 Grad im Wasser, aber nur zwölf Grad Celsius in der Luft – man wird lange zurückdenken müssen, um sich an eine Saison-Eröffnung im Bückeburger Bergbad zu erinnern, an der das Wasser eine doppelt so hohe Temperatur aufwies wie die Luft darüber. Dementsprechend verhalten fiel diesmal auch der Andrang der Badenixen und Wasserratten aus, die sich zum traditionellen Pfiff von Bürgermeister Rainer Brombach aus der Trillerpfeife vom Startblock in die Fluten dirigieren ließen.

Dabei hatte die Bückeburger Bäder GmbH mit der Eröffnung am Samstag des zweiten Mai-Wochenendes schon fast den spätestmöglichen Termin gewählt. In den vergangenen Jahren war fast immer schon in den ersten Tagen des Monats Mai der Startschuss gefallen.

Dass dennoch durchweg ausgelassene und heitere Stimmung herrschte, dafür sorgte dieses Mal nicht nur die wie immer vorzügliche Bewirtung der Besucher durch das Badpersonal mit Gegrilltem und Getränken, sondern auch die Aussicht auf eine mögliche Untertunnelung des Harrls für eine neue Schnellfahrtrasse der Bahn.

Nur verhaltener Andrang aufgrund der niedrigen Lufttemperatur.

Diese Nachricht, die unsere Zeitung vor Kurzem veröffentlicht hatte, wurden nun beim Anschwimmen mit viel Sarkasmus kommentiert. „Eine ICE-Trasse unterm Bergbad hindurch ist doch ein Traum und unser aller Wunsch“, urteilte Bürgermeister Reiner Brombach, „aber natürlich nur, wenn das Bergbad auch einen eigenen ICE-Bahnhof erhält, damit alle Bundestagsabgeordneten einmal das schönste Freibad der Welt besuchen können.“ Da sei es doch auch aus Sicht des Bundesverkehrsministeriums ungemein weitsichtig von der Bückeburger Bäder GmbH gewesen, in den Kiosk am Planschbecken zu investieren, fügte Betriebsleiter Erik Rechenberg hinzu: „Die Gastronomie für den ICE-Bahnhof ist schon da.“

Ob mit oder ohne neuem Bahnhof: Das Bergbad Bückeburg bleibt in dieser Saison bei seinen gewohnten Öffnungszeiten werktags von 6 Uhr bis 20 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 8 Uhr bis 20 Uhr. Das Dr.-Faust-Hallenbad bleibt als Nachsaison noch bis einschließlich Freitag dieser Woche von 6 Uhr bis 13 Uhr geöffnet.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare