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Gesellschaft für Sicherheitspolitik hat mit Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen / Weiterer Vortrag in Planung

Video-Vorträge werden nicht so angenommen

BÜCKEBURG. Pandemiebedingt wird die Gesellschaft für Sicherheitspolitik ihre sicherheitspolitische Vortragsreihe weiterhin als Video-Vortragsreihe fortsetzen. „Obwohl wir aus der eher moderaten“ Teilnehmerzahlen der beiden vergangenen Vorträge natürlich ablesen können, dass Präsenzveranstaltungen deutlich angenehmer wären. Seien Sie versichert: Wir werden alles daransetzen, so rasch wie möglich, aber in größtmöglicher Sicherheit, wieder zu den altbewährten Formaten zurückzukehren“, schreibt der Vorsitzende Rainer Lüttge, als er jetzt den nächsten Vortrag ankündigte.

veröffentlicht am 11.08.2020 um 15:22 Uhr

Die vergangenen Vorträge seien hervorragend gewesen, wie die Anwesenden bestätigt hätten, so Lüttge weiter: „Diejenigen, die nicht dabei waren, haben wirklich etwas verpasst.“ Eigentlich könne jeder, der über einen PC oder ein Smartphone verfügt, die Vorträge hören und sehen. Eine Kamera sei für die reinen Zuhörer oder Zuseher nicht erforderlich. Die Referenten hätten sich viel Mühe gegeben, deshalb bitte er darum, den Referenten und auch den Akteuren der GSP-Sektion ein wenig mehr Wertschätzung zu schenken und teilzunehmen.

Die Mitgliederbefragung sei planmäßig am 31. Juli abgeschlossen worden. Nach der Auswertung bleibt als Ergebnis festzustellen, dass keinerlei Bedarf gesehen wird, die bisherigen Verfahren und Veranstaltungen zu ändern. Insofern werde die GSP die erfolgreiche Arbeit fortsetzen und sich bemühen, stets interessante Themen aufzubereiten. Der Vorstand würde sich allerdings weiterhin über die aktive Mitarbeit bei der Identifizierung von Gremien und gesellschaftlichen Gruppen freuen, bei denen die GSP mit Vorträgen informieren können: „Wir sind fest davon überzeugt, dass es für die Zukunft der GSP und unserer Sektion von entscheidender Bedeutung ist, den Kenntnisstand über unsere Organisation zu erhöhen.“

Zum Vortrag: Am Donnerstag, 3.September um 19 Uhr Oberstleutnant i.G. Franco Lazzaro zu „Die französische Sicherheitspolitik unter Staatspräsident Macron“ referieren. Im Anschluss wird der Oberstleutnant noch für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen. Franco Lazzaro ist noch bis Ende August 2020 an der Deutschen Botschaft in Paris als Heeresattaché eingesetzt und hat die bisherige Amtszeit von Staatspräsident Emmanuel Macron von Anfang an begleiten können. Durch mehrere deutsch-französische Verwendungen in der Heeresfliegertruppe und einem Einsatz mit französischen Streitkräften in Afghanistan kennt er die französischen Streitkräfte auch „von innen“.

Interessierte Teilnehmer melden sich beim Administrator an: Jürgen Hockemeier, Telefon (0 57 22) 2 16 01, hockemeier-minden@gsp-sipo.de. Die Teilnehmerzahl ist aus technischen Gründen auf maximal 100 begrenzt. Anmeldeschluss ist der 31. August. Danach werden die vertraulichen Zugangsdaten sowie eine Beschreibung des Zugangs zur Video-Konferenz übermitteln. Der Aufwand ist gering. Wer technische Probleme mit dem Zugang hat, kann das vorher mit dem Administrator ausprobieren. Zoom sichert den Datentransfer über europäische Server zu.rc




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