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Vorbereitungen für Neugestaltung

Viel zu tun im Museum

BÜCKEBURG.Viel Arbeitskraft bindet im Museum für Stadt- und Landesgeschichte die Vorbereitung auf die Umgestaltung der Dauerausstellung. Trotzdem wird den Besuchern ein attraktives Programm geboten.

veröffentlicht am 29.01.2019 um 15:18 Uhr
aktualisiert am 29.01.2019 um 20:10 Uhr

Schaumburger Trachten mit ihren aufwendigen Stickereien sind der ganze Stolz des Museums. Allerdings ist die Präsentation nicht mehr zeitgemäß. Die Dauerausstellung soll 2020 umgestaltet werden. Foto: kk
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Karsten Klaus Redakteur zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. Museumsinteressierte aus ganz Niedersachsen werden am Sonntag, 19. Mai, auf die ehemalige Residenzstadt schauen: Im Museum für Stadt- und Landesgeschichte findet die landesweite Auftaktveranstaltung für den Internationalen Museumstag statt. Allerdings wird sich das Haus an der Langen Straße in Bückeburg seinen Gästen dann noch nicht in neuem Glanz präsentieren können. Die groß angelegte Umgestaltung der Dauerausstellung, immerhin ein Millionenprojekt, soll erst 2020 umgesetzt werden.

Voraussetzung dafür ist natürlich, so Anke Twachtmann-Schlichter, dass auch alle angepeilten Zuschüsse endgültig zugesagt werden. Die Museumsleiterin ist aber zuversichtlich: „Wir sind auf einem guten Weg.“

Allerdings binden die Vorbereitungen für die Umgestaltung schon jetzt viel Arbeitskraft. Derzeit wird an einer Dokumentation über das Museum gearbeitet, die auf Konzepte, Sammlung, Forschungsarbeit und Perspektiven eingeht. Das Papier ist eine der Voraussetzungen für das Erlangen des Museumsgütesiegels. Und ein solches Qualitätsmanagement wiederum erwarten große Sponsoren, bevor sie diese Zuschüsse gewähren.

Apropos Perspektiven: Das Museum spielt für den Tourismus in Bückeburg eine große Rolle. Ein großer Teil der rund 11 000 Besucher im vergangenen Jahr waren auswärtige Gäste, die moderne Ausstellungskonzepte erwarten. Mit dieser Zahl war Twachtmann-Schlichter angesichts des heißen Sommers – durchaus kein Museumswetter – recht zufrieden.

Wegen der anderen Arbeitsschwerpunkte bleibt in diesem Jahr nicht genügend Zeit, um ein „eigenes“ Ausstellungsprojekt auf die Beine zu stellen. Langweilig wird es trotzdem nicht: Ab Oktober läuft die Sonderausstellung „frauenORTE Niedersachsen“ des Landesfrauenrates. Und bis zum Sommer ist noch die sehr erfolgreiche Schau mit Arbeiten des Bückeburger Künstlers Herbert Klingst zu sehen.

Zur Klingst-Ausstellung gibt es zwei interessante Ergänzungen. Am 6. Juli findet eine musikalische Führung durch die Schau statt. Die fachkundigen Erläuterungen von Dieter Ha-nauske werden durch Saxofon- und Percussionklänge von Joachim Gies untermalt.

Und am 16. und 17. März gibt es in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule einen Kunstworkshop. Martina Grandhomme führt in „Die Welt des Aquarells“ ein.

Themen von Honig

bis Hieronymus

Weitere Kooperationspartner sind die Gesellschaft für Sicherheitspolitik und die Sparkasse Schaumburg. In der gemeinsamen Reihe „Nachgefragt“ stehen folgende Themen auf dem Programm: „Was die Welt braucht, ist weniger Belehrung als Erinnerung“ am 13. Februar mit Stefan Brüdermann; am 13. März „Wer macht eigentlich in Zukunft den Honig?“ mit Imkermeisterin Anna Giehl und am 10. April „Wer war Hieronymus von Münchhausen wirklich?“ mit Otto von Blomberg. In einer Vortragsveranstaltung des Museums stellt Wolfgang Battermann am 25. April die Alte Synagoge in Petershagen vor.

Beteiligen wird sich das Museum am bereits erwähnten Museumstag, am Bürgermahl der Stadtkirchengemeinde am 1. Juni, an der „Langen Nacht der Kultur“ am 20. September und am Lebendigen Adventskalender am 6. Dezember.

Neu konzipiert wurde das museumspädagogische Konzept. Darüber werden wir noch gesondert ausführlich berichten.




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