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Bürgermeister begrüßt 200 Teilnehmer bei Schulschachmeisterschaft im Rathaussaal

„Viele Erwachsene hätten keine Chance“

Bückeburg. „Wir als Stadt freuen uns, dass wir dieses Turnier bei uns haben“: Mit diesen Worten hat Bürgermeister Reiner Brombach rund 200 Teilnehmer zur sechsten Bückeburger Schulschachmeisterschaft im Rathaussaal begrüßt.

veröffentlicht am 19.06.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 19:41 Uhr

19. Juni 2013 00:00 Uhr

Bückeburg. „Wir als Stadt freuen uns, dass wir dieses Turnier bei uns haben“: Mit diesen Worten hat Bürgermeister Reiner Brombach rund 200 Teilnehmer zur sechsten Bückeburger Schulschachmeisterschaft im Rathaussaal begrüßt.

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Es ist ein harter Fight, den Patrick und Jasper an diesem Tag austragen. Patrick zieht den Springer, zögert, setzt ihn schließlich doch. Dann das Bangen. War das der richtige Zug? Oder kann der Gegner noch einmal kontern? Der lässt seinen Blick über das Brett wandern – wirkt zunehmend verzweifelt. Dann geht sein Finger zum König und kippt ihn. „Schachmatt“. Das war’s.

An der sechsten Bückeburger Schulschachmeisterschaft haben diesmal über 200 Teilnehmer von 18 Schulen aus Schaumburg und dem angrenzenden Ostwestfalen-Lippe teilgenommen. „Ein schöner Erfolg“, findet Turnierleiter Detlef Bielinski. Man komme dem Ziel, möglichst viele Schulen für den Schachsport zu begeistern, immer näher.

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In seiner Begrüßung führte Bielinski aus, dass in den vergangenen zwei Jahren aufgrund „immer heftiger auftretender Probleme von außerschulischen Fachkräften mit den Honorar-Vertragspartnern“ Schach-AGs im Landkreis Schaumburg weggebrochen seien. Umso mehr freue es ihn, eine so große Schar von Anhängern des königlichen Denksports begrüßen zu können. Trotz aller Schwierigkeiten habe man eine Menge erreicht, Bückeburg sei über die Grenzen des Landkreises hinaus als Schachstadt bekannt.

Einen Dank richtete Bielinksi an die Sponsoren (Stadt Bückeburg, Volksbank in Schaumburg), sowie die zahlreichen Helfer (Eltern, Rektoren, Lehrer, Schulschach- und Vereinstrainer). Das Engagement, so der Turnierleiter, sei sehr groß und trage dazu bei, dass man diese Veranstaltung stemmen könne.

Bürgermeister Reiner Brombach ließ die Zuhörer dann wissen, das Turnier sei inzwischen zu einer guten Tradition geworden. Schach nehme an heimischen Schulen einen immer größeren Stellenwert ein. „Wir freuen uns, dass die Schüler Schach so gut beherrschen, dass viele der Erwachsenen hier keine Chance gegen sie hätten“, meinte das Stadtoberhaupt schmunzelnd. Schach, so sein Fazit, fördere den Intellekt und die Selbstdisziplin und sei in jeder Hinsicht „eine tolle Sache“.

Das findet im übrigen auch Lucas Brunsfeld von der IGS Rodenberg. Was ihn zum Schach getrieben hat? Er habe den Sport mit einem Freund angefangen und dann „nicht mehr aufhören“ können, sagt der Zwölfjährige. „Es macht so viel Spaß, jemanden aufs Glatteis zu führen, zu gewinnen und sich mit anderen zu messen.“ Freude hat Lucas vor allem am Ausprobieren verschiedener Taktiken. Da müsse man zwar das eine oder andere auswendig lernen, gibt er zu. „So schwer ist es aber nicht. Ich kann Schach wirklich jedem empfehlen.“

Ergebnisse: Volksbankwanderpokal: Anthea Karnbach, Adolfinum Bückeburg, 2. Philipp Spannuth, Adolfinum Bückeburg, 3. Rasmus Tippke, Adolfinum Bückeburg 4. Jonas Liebelt, Ernestinum Rinteln, 5. Elif Nu Altunsöz, Adolfinum Bückeburg

Bürgermeisterwanderpokal: 1. Steffen Siegmann, Adolfinum Bückeburg, 2. Jannik Liebelt, Ernestinum Rinteln, 3. Tobias Klöpper Adolfinum Bückeburg, 4. Louisa Wiewel, Adolfinum Bückeburg, 5. Nils Schach, Adolfinum Bückeburg

Detlef-Bielinski-Wanderpokal : 1. Justin Hofmann, Grundschule Heeßen, 2. Jasper Zuschlag, GS Heeßen, 3. Florian Luther, GS Deckbergen, 4. Nick Ostermeier, GS Heeßen, 5 Jin Jan Kümmel, GS Heeßen

Kreissportbundwanderpokal: 1. Leonhard von Daake, IGS Helpsen, Maximilian Zürik, IGS Obernkirchen, 3. Tobias Hergert, IGS Immanuel-Schule, 4. Marcel Klein, IGS Helpsen, 5. Manuel König, IGS Immanuel-Schule

Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde und ein Geschenk von der Volksbank in Schaumburg.red