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Auch CDU-Fraktion mahnt transparentes Verfahren an / Derzeit keine endgültige Festlegung möglich

Viele offene Fragen zur Bauerngut-Erweiterung in Bückeburg

BÜCKEBURG. Auch die CDU Fraktion hat in Sachen geplanter Erweiterung von Bauerngut gegenüber dem Bürgermeister ein transparentes Verfahren angemahnt. Auch die CDU hätten zahlreiche Anfragen und Stellungnahmen zu der geplanten Erweiterung erreicht. „Ich kann allen Bückeburger Bürgern versichern dass sich die CDU Fraktion sehr intensiv mit der Thematik der von der Firma Bauerngut geplanten Erweiterung befasst“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Axel Wohlgemuth.

veröffentlicht am 26.01.2021 um 13:17 Uhr
aktualisiert am 26.01.2021 um 19:00 Uhr

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„Bei der Firma Bauerngut handele es sich zweifelsohne um einen für Bückeburger Verhältnisse recht großen Arbeitgeber. Daher seien im laufenden Verfahren alle Argumente für oder gegen den Bau zu ermitteln und zu bewerten – im Übrigen auch die möglichen Konsequenzen eines mittelfristigen Fortgangs der Firma Bauerngut. Dass Firmen durchaus bereit sind, ihre angestammten Orte zu verlassen können gerade bei der Firma XOX beobachtet werden, die ihren Sitz und einen Teil der Produktion von Hameln nach Lauenau verlegt, schreibt Wohlgemuth – Bürgermeisterkandidat der CDU – in der Pressemitteilung weiter.

Derzeit habe die CDU-Fraktion – genau wie die zahlreiche Bürger – noch viele offene Fragen, insbesondere zur Notwendigkeit der Nähe zwischen dem vorhandenen Werk und dem geplanten Erweiterungsbau. Zudem fehlten der Fraktion bis heute die konkreten Pläne der Firma Bauerngut und die bereits geforderte Visualisierung des Vorhabens. Auf beides hat die CDU-Fraktion den Bürgermeister bereits vor Weihnachten hingewiesen.

Die CDU-Fraktion nehme den Bürgermeister beim Wort, dass man sich immer noch in einem frühen Stadium des Vorhabens bewegen. Eine endgültige Festlegung für oder gegen die Erweiterung ist daher aus Sicht der CDU-Fraktion zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, da nicht einmal die Einwände der Bürger und der Träger öffentlicher Belange, obwohl die Frist bereits im November geendet ist, da die Auswertung der Stadt noch läuft. Die Entscheidung über die Aufhebung des Landschaftsschutzgebiets werde zudem nicht in Bückeburg vom Rat, sondern vom Kreistag in Stadthagen getroffen. Von dort habe man bisher auch noch keine Signale erhalten, ob dies aus Sicht der Kreispolitik vorstellbar ist“, ergänzt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Iris Gnieser.

Die CDU Fraktion werde sich für ein transparentes Verfahren einsetzen. „Wir als Entscheidungsträger wollen umfassende Informationen vom Bürgermeister und Bauerngut.“ Aber auch die Bürger verlangten zu Recht, dass sie bei dieser Entscheidung mitgenommen werden, da es sich um einen massiven Eingriff in Natur und Landschaft handelt, so Wohlgemuth.




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