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Weihnachtlich und magisch

Warten auf die Bescherung vor der großen Kinoleinwand

BÜCKEBURG. Neben den morgendlichen und mittäglichen Kneipen-Treffs hat Bückeburg seit Jahrzehnten eine mindestens ebenso lieb gewonnene und fest verwurzelte Heilig-Abend-Tradition: Alljährlich verkürzt das Residenz Kinocenter das Warten auf die Bescherung.

veröffentlicht am 26.12.2018 um 15:40 Uhr
aktualisiert am 26.12.2018 um 18:50 Uhr

Emma Giese (9) freut sich mit ihrer Mutter Anja Giese auf „Der Nussknacker und die vier Reiche“. Foto: JP
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Johannes Pietsch Reporter zur Autorenseite
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BÜCKEBURG. Neben den morgendlichen und mittäglichen Kneipen-Treffs hat Bückeburg seit Jahrzehnten eine mindestens ebenso lieb gewonnene und fest verwurzelte Heilig-abend-Tradition: Alljährlich verkürzt das Residenz Kinocenter das Warten auf die Bescherung mit sechs Sondervorstellungen, bei denen eine oder zwei je einen aktuellen Kinoblockbuster vom Kaliber eines „Harry Potter“ oder „Star Wars“ aufbieten, die übrigen einen besonders weihnachtlichen Familien- oder Animationsfilm.

In den meisten Fällen schließt sich an den Kinobesuch ein Verweilen beim Heiligabend-Frühschoppen vor dem „Le Bistro“ und der „Falle“ an. Und da Prequels, also die Vorgeschichten zu zuvor erfolgreichen großen Kinofilmen, seit einigen Jahren im Kino Hochkonjunktur haben, gab es davon diesmal gleich zwei zu sehen. Einer, der diese Tradition seit Jahren liebt und pflegt, ist der Obernkirchener Bürgermeister Oliver Schäfer. Den ausgewiesenen „Star Wars“-Fan, der sich am Heiligabend vor zwei Jahren unter keinen Umständen das Sternenabenteuer „Rogue One“ entgehen lassen wollte, hatte es auch diesmal die Vorgeschichte zu einer bereits bestehenden Serie von Kinoklassikern angetan: In „Grindelwalds Verbrechen“ galt es, die Vorgeschichte zu den Abenteuern des legendären Zauberlehrlings Harry Potter in Erfahrung zu bringen.

Juri Meier (10) und Nevio Kaboth (11) freuten sich dagegen auf das Action-Abenteuer „Bumblebee“. Auch Maria Hepner, früher erfolgreiche Schwimmerin des VfL Bückeburg, heute Studentin in Hannover und seit Jahren ein Fan der Heiligabend-Kinovorstellungen, zog es mit ihrer Schwester vor der Bescherung in das Spin-off der „Transformers“-Filme, ebenso Jan Asmus (11) und Isabella Siegeris (10). Doch auch vor der Eltern-Generation macht die Transformers-Begeisterung nicht halt, wie im Falle von Arne Schrader, der sich mit seinem Sohn Jan Dorian Schrader „Bumblebee“ gönnte, bevor es zum großen weihnachtlichen Familienbeisammensein ging.

Und so richtig weihnachtlich wurde es im Kino bereits für Emma Giese (9) und ihre Mutter Anja bei „Der Nussknacker und die vier Reiche“, der von Lasse Hallström und Joe Johnston gedrehten Hollywood-Adaption von E.T.A. Hoffmanns klassischer Weihnachts-Erzählung „Nussknacker und Mausekönig“. Und was stand danach für die beiden auf dem Programm? Natürlich wie in jedem Jahr das große Krippenspiel in der Stadtkirche.




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