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Die „Lange Nacht der Kultur 2019“ wirft ihre Schatten voraus

Was ist denn in diesem Jahr in den Museen los?

BÜCKEBURG. Wer im vergangenen Jahr nicht mehr wegen der Überfüllung in das Museum an der Langen Straße hineinkam, als die „Margeritkes“ spielten, kann es in diesem Jahr noch einmal versuchen. Um 19 und um 20 Uhr spielt diese hinreißende Gruppe wieder Swingfolk-Kleszmer, Gypsy, Walzer, Polka, Swing. Eine Hommage an die Musik der Sinti und Roma, natürlich auch jiddische Lieder und italienische, serbische und französische Stücke. Hier ist der Andrang immer groß.

veröffentlicht am 11.09.2019 um 11:11 Uhr
aktualisiert am 11.09.2019 um 17:00 Uhr

BÜCKEBURG. Wer im vergangenen Jahr nicht mehr wegen der Überfüllung in das Museum an der Langen Straße hineinkam, als die „Margeritkes“ spielten, kann es in diesem Jahr noch mal versuchen. Um 19 und um 20 Uhr spielt diese hinreißende Gruppe wieder Swingfolk-Kleszmer, Gypsy, Walzer, Polka, Swing. Eine Hommage an die Musik der Sinti und Roma, natürlich auch jiddische Lieder und italienische, serbische und französische Stücke. Hier ist der Andrang immer groß.

Um 21 Uhr folgen an gleicher Stelle Karen und Christoph von Storch als Storch & Storch. Sie spielen moderneren Pop und Rock von Sting, Heinz Rudolf Kunze, John Mayer und vielen anderen mehr. Mit von der Partie sind Martin Flathe und Henner Malechea – ein bewährtes und bekanntes Team.

Um 22 und 23 Uhr geht es dann weiter mit Bettina Wenthe und ihrem Cowhouse Projekt. Eine Gruppe die sich harmonisch ergänzt, vor allem beim Spielen eigener Lieder. Die hervorstechenden Stimmen der beiden Frauen Bettina Wenthe und Felicitas Kopke werden wunderbar unterstützt durch die Gitarren (auch Matthias Wenthe) und die Percussion von Dirk Flieger.

Aber auch das Hubschraubermuseum bietet wieder ein tolles Programm: Begonnen wird um 19 Uhr mit den Elevinnen der Tanzschule Voges. Sie nennen ihre Aufführung „Phantasievoll vertanzte Melodien“. Die Kinder und jungen Erwachsenen präsentieren eine bunte Mischung aus Jazzdance und klassischem Ballett. Eine farbenfrohe und temperamentvolle Aufführung, die in die Welt des Tanzes entführt.

„Wir möchten gerne wieder im Hubschraubermuseum auftreten, weil dort die Akustik so gut ist“, sagte die Leiterin des „Chimes-Ensembles“, Regina Heimann. Dieser Wunsch kann ihr um 20 Uhr erfüllt werden. Zuhörer können sich durch die leise Musik der Klangstäbe in die Welt des Barocks und der Moderne entführen lassen – ein Hörgenuss für Jung und Alt.

Um 21 Uhr spielt an gleicher Stelle dann die Big Band der IGS Schaumburg unter der Leitung von Sven Schnee. Diese Schülerband mit erstaunlich hohem Niveau tritt das erste Mal bei der „Lange Nacht“ auf und wartet auf Applaus. Sie bietet Stücke des Pop, Rock und Latin an.

Wenn man dann einmal ums Haus geht, gelangt man zum alten Gewölbekeller unter der ehemaligen Kapelle. An diesem gruseligen Ort liest, wie schon in den vergangenen Jahren, Philipp Gräfe aus seiner Sammlung der schaurig-schönen Grusel- und Horrorgeschichten ausgesuchte Stücke von H. P. Lovecraft, Edgar Allan Poe und anderen vor. Das ist reales Ein-Mann-Theater im Gewölbekeller des Hubschraubermuseums um 19 und 21 Uhr.

Wer die Deftigkeit und Raffinesse der plattdeutschen Sprache liebt, darf nicht am Braukeller vorbeigehen. Hier begrüßen Sie gleich um 19 Uhr die Twastloepers: „Lassen Sie sich bitte von denen selbst erklären, wie die Gruppe zu diesem eigenartigen Namen kam, bevor mit dem bunten Reigen von Döneken, Lebensweisheiten und Erlebnissen begonnen wird“, meint Cheforganisator Albert Brüggemann: Es gibt „Düt un Dat up Platt“.

Gleich danach, um 20 Uhr kommt Renate Folkers in den Braukeller um, ebenfalls auf Platt, aus ihrem neuesten Krimi „Keen Utweg“ zu lesen. Die geborene Husumerin schafft es immer wieder, mit ihrer charmanten Art und ihren spannenden Geschichten auch jene Zuhörer zu fesseln, die eigentlich glaubten, gar kein Platt verstehen zu können. Vorher um 19 Uhr war sie schon in der Buchhandlung Frommhold zu hören.

Im Braukeller darf natürlich die „Singende Putzfrau aus dem Auetal“ nicht fehlen. Karin Badorek tritt hier um 21 Uhr auf und sagt über sich selbst: „Ich bin das Dinner for one der Lange Nacht, gern gehört und nie versäumt.“

Der Abschluss um 22 Uhr wird wieder von der Musikgruppe „Löwen Terz“ übernommen. Ihr Motto: „Eine Familie, zwei Generationen, Dreiklänge, vier Instrumente“ ist die Grundlage ihres Erfolgs. Aus einer Familienmusik ist ein mitreißendes Ensemble mit einem breiten musikalischen Spektrum geworden. Löwen Terz tritt um 20 Uhr auch schon im Joël-Le-Theule-Saal (Ratskeller) auf.r




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