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Sie sorgen für reich gedeckte Tische / „Tag des offenen Hofes“ bei Tecklenburg

Was wären wir ohne Landwirte?

LUHDEN. Mehr Fahrzeuge als an diesem Tag werden den Winterberg bisher wohl nicht in wenigen Stunden hochgekommen sein. Auch Fußgänger sowie sportliche Radfahrer gehörten zu den Besuchern. „Der Tag des offenen Hofes“ hatte zu einer regelrechten Völkerwanderung in Richtung Luhden geführt.

veröffentlicht am 13.06.2016 um 12:19 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:22 Uhr

Das weiträumige Gelände des Hofes der Familie Tecklenburg machte den Eindruck, als fände dort eine große landwirtschaftliche Ausstellung statt. Im Randbereich waren stattliche moderne Nutzfahrzeuge angeordnet und in der Mitte Stände sowie Freiflächen, auf denen sich die Besucher tummeln konnten. Alles war gut durchdacht, und Petrus gab seinen Segen dazu.

„Was hat sich in der Landwirtschaft nicht alles geändert“, staunte eine Frau. „Mein Mann hat hier vor 30 Jahren beim Mähen geholfen, da konnten wir vorher nicht in unseren Italien-Urlaub zum Lago Maggiore fahren“, ergänzte sie. In der Tat war damals noch nicht an so viele große und hoch entwickelte Maschinen sowie Fahrzeuge zu denken, wie sie jetzt das Bearbeiten der Felder und den Ernteeinsatz erleichtern.

Selbst Landrat Jörg Farr staunte nicht schlecht, als er bei einem Rundgang die Anlagen erläutert bekam. Moderne Landwirtschaft – das ist Technik pur. Da gibt es Maschinen, die Streugut per GPS verteilen. Weniger ertragreiche Stellen eines Ackerlandes, auf denen sich zum Beispiel mehr Sand als humusreicher Boden befindet, werden dann auch weniger bestreut.

2 Bilder
Die Frauen ließen sich an den verschiedenen Ständern gern über Angebote informieren.

Die Traktoren werden immer größer und leistungsfähiger, und die Elektronik erleichtert zunehmend mehr Arbeitsgänge. Der Bauer, der das Saatgut mit der Hand aus einem Tuch verteilt, und der Mann, der das Heu mit der Sense mäht – das sind nur noch museale Vorstellungen, festgehalten in alten Kalendern oder Büchern. Der Landwirt von heute muss über viel technisches Wissen verfügen. Der Maschinenpark seines Hofes lässt jeden Betrachter erstaunen. Auf diese Männer trifft der Begriff eines Agraringenieurs zu.

Aber natürlich wissen die Ausrichter einer solchen Veranstaltung auch, dass zu ihren Gästen nicht nur Landwirte gehören. Und deshalb sorgen sie für ein vielfältiges Angebot, das aber immer mit der Landwirtschaft zu tun hat.

So verkaufte ein Hofladen eine Fülle leckerer Brotsorten, Marmeladen und eingelegtes Gemüse. Dazu gab es frischen Flammkuchen. An einem anderen Stand wurden Molkereierzeugnisse angeboten, die zum Beispiel aus der Milch der 90 Kühe des Hofes Tecklenburg hergestellt werden, unter anderem Trinkmilch mit Vanille, Kakao oder Erdbeerfrucht. Joghurt, Quark und Buttermilch gehörten auch dazu. Natürlich vergaß man dabei auch nicht, wie gut ein Butterbrot munden kann.

An diesem Tag gab es zudem ein reichhaltiges Kuchenbüfett. Dass ein Erdbeerkuchen mit Schlagsahne nicht ohne bäuerliche Erzeugnisse auf den Tisch kommt, ist wohl ebenfalls unbestritten. Das trifft auch auf die knusprigen Bratwürste zu, die auf einem Grill lagen. Ausgelegt waren zudem Flyer, die auf Hauptgerichte hinwiesen, die es ohne landwirtschaftliche Produkte nicht geben würde. Dazu gehören viele Gemüsesorten und derzeit vor allem der leckere Spargel.

In Luhden ebenfalls anwesende Landfrauen informierten nicht nur über ihre Aktionen und Veranstaltungen, sonder auch über die Orte, in denen sie im Schaumburger Land mit eigenen Vereinen vertreten sind (zum Beispiel Bückeburg, Obernkirchen und Stadthagen).

Den Kindern bereitete es natürlich besonderen Spaß, die braven Milchspender aus nächster Nähe zu sehen. Die waren nämlich gerade mit frischem Futter versorgt worden. Da ließen sich gute Fotos machen, und mancher der kleinen Gäste bemühte sich, auch einige Streicheleinheiten zu verteilen.

Auf einem Stand in der Mitte des Geländes konnten die Kinder sogar Trecker ferngesteuert über einen Parcours lenken. Schaumburger Jagdhornbläser sorgten unweit davon für eine musikalische Einlage. Zwischen den Landwirten sowie der Forstwirtschaft und der Jagd besteht naturgemäß eine enge Verbindung.

Natürlich kam auch das Thema „Milchpreise“ in so manchem Gespräch vor. Und es gab Besucher, die freimütig bekannten, dass sie durchaus bereit sind mehr zu zahlen, wenn dieses Geld auch bei den Landwirten landet, die Milchkühe halten.

Wilhelm und Marina Tecklenburg und ihrem Team ist großes Lob zu zollen für die mustergültige Ausrichtung des „Tages des offenen Hofes“, den die Ortsfeuerwehr mit der Verkehrslenkung unterstützte.

Das weiträumige Gelände des Hofes der Familie Tecklenburg machte den Eindruck, als fände dort eine große landwirtschaftliche Ausstellung statt. Im Randbereich waren stattliche moderne Nutzfahrzeuge angeordnet und in der Mitte Stände sowie Freiflächen, auf denen sich die Besucher tummeln konnten. Alles war gut durchdacht, und Petrus gab seinen Segen dazu.

„Was hat sich in der Landwirtschaft nicht alles geändert“, staunte eine Frau. „Mein Mann hat hier vor 30 Jahren beim Mähen geholfen, da konnten wir vorher nicht in unseren Italien-Urlaub zum Lago Maggiore fahren“, ergänzte sie. In der Tat war damals noch nicht an so viele große und hoch entwickelte Maschinen sowie Fahrzeuge zu denken, wie sie jetzt das Bearbeiten der Felder und den Ernteeinsatz erleichtern.

Selbst Landrat Jörg Farr staunte nicht schlecht, als er bei einem Rundgang die Anlagen erläutert bekam. Moderne Landwirtschaft – das ist Technik pur. Da gibt es Maschinen, die Streugut per GPS verteilen. Weniger ertragreiche Stellen eines Ackerlandes, auf denen sich zum Beispiel mehr Sand als humusreicher Boden befindet, werden dann auch weniger bestreut.

Die Traktoren werden immer größer und leistungsfähiger, und die Elektronik erleichtert zunehmend mehr Arbeitsgänge. Der Bauer, der das Saatgut mit der Hand aus einem Tuch verteilt, und der Mann, der das Heu mit der Sense mäht – das sind nur noch museale Vorstellungen, festgehalten in alten Kalendern oder Büchern. Der Landwirt von heute muss über viel technisches Wissen verfügen. Der Maschinenpark seines Hofes lässt jeden Betrachter erstaunen. Auf diese Männer trifft der Begriff eines Agraringenieurs zu.

Aber natürlich wissen die Ausrichter einer solchen Veranstaltung auch, dass zu ihren Gästen nicht nur Landwirte gehören. Und deshalb sorgen sie für ein vielfältiges Angebot, das aber immer mit der Landwirtschaft zu tun hat.

So verkaufte ein Hofladen eine Fülle leckerer Brotsorten, Marmeladen und eingelegtes Gemüse. Dazu gab es frischen Flammkuchen. An einem anderen Stand wurden Molkereierzeugnisse angeboten, die zum Beispiel aus der Milch der 90 Kühe des Hofes Tecklenburg hergestellt werden, unter anderem Trinkmilch mit Vanille, Kakao oder Erdbeerfrucht. Joghurt, Quark und Buttermilch gehörten auch dazu. Natürlich vergaß man dabei auch nicht, wie gut ein Butterbrot munden kann.

An diesem Tag gab es zudem ein reichhaltiges Kuchenbüfett. Dass ein Erdbeerkuchen mit Schlagsahne nicht ohne bäuerliche Erzeugnisse auf den Tisch kommt, ist wohl ebenfalls unbestritten. Das trifft auch auf die knusprigen Bratwürste zu, die auf einem Grill lagen. Ausgelegt waren zudem Flyer, die auf Hauptgerichte hinwiesen, die es ohne landwirtschaftliche Produkte nicht geben würde. Dazu gehören viele Gemüsesorten und derzeit vor allem der leckere Spargel.

In Luhden ebenfalls anwesende Landfrauen informierten nicht nur über ihre Aktionen und Veranstaltungen, sondern auch über die Orte, in denen sie im Schaumburger Land mit eigenen Vereinen vertreten sind (zum Beispiel Bückeburg, Obernkirchen und Stadthagen).

Den Kindern bereitete es natürlich besonderen Spaß, die braven Milchspender aus nächster Nähe zu sehen. Die waren nämlich gerade mit frischem Futter versorgt worden. Da ließen sich gute Fotos machen, und mancher der kleinen Gäste bemühte sich, auch einige Streicheleinheiten zu verteilen.

Auf einem Stand in der Mitte des Geländes konnten die Kinder sogar Trecker ferngesteuert über einen Parcours lenken. Schaumburger Jagdhornbläser sorgten unweit davon für eine musikalische Einlage. Zwischen den Landwirten sowie der Forstwirtschaft und der Jagd besteht naturgemäß eine enge Verbindung.

Natürlich kam auch das Thema „Milchpreise“ in so manchem Gespräch vor. Und es gab Besucher, die freimütig bekannten, dass sie durchaus bereit sind, mehr zu zahlen, wenn dieses Geld auch bei den Landwirten landet, die Milchkühe halten.

Wilhelm und Marina Tecklenburg und ihrem Team ist großes Lob zu zollen für die mustergültige Ausrichtung des „Tages des offenen Hofes“, den die Ortsfeuerwehr mit der Verkehrslenkung unterstützte.




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