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Absenkbare Poller für die Fußgängerzone kosten jetzt 57 000 Euro

Weiter in der Versenkung

BÜCKEBURG. Seit über zehn Jahren wird bereits über den Einbau von versenkbaren Pollern in der Fußgängerzone Lange Straße diskutiert, um den Durchgangsverkehr daran zu hindern, zu den Sperrzeiten dennoch durch die Lange Straße zu fahren. Mehrfach ist das Vorhaben abgelehnt worden; das erste Mal 2008, als eine Verkehrszählung ergab, dass so wenige Fahrzeuge durch die Fußgängerzone fahren, dass der Aufwand nicht lohnt.

veröffentlicht am 06.01.2019 um 14:58 Uhr
aktualisiert am 06.01.2019 um 17:40 Uhr

Bei Markttagen in Bückeburg regelt sich das Durchfahrtverbot durch die Fußgängerzone von ganz alleine: Denn dann wird der Marktplatz mit entsprechenden Verkehrszeichen gesperrt. Foto: rc
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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2014 gab es einen weiteren Vorstoß, der an den Kosten von geschätzt 30 000 Euro samt Verkabelung und Programmierkosten sowie zusätzlich 1500 Euro jährlichen Wartungs- und Instandhaltungskosten scheiterte. Was den Rat nach erneutem Antrag und Diskussion nicht daran hinderte, 2017 20 000 Euro in den Haushalt einzustellen, damit das Projekt endlich realisiert werden kann.

Und jetzt, Anfang 2019? Die 20 000 Euro stehen immer noch im Haushalt und sind auf den laufenden Haushalt vorgetragen worden. Immerhin ist seit der letzten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses klar, dass die Summe bei Weitem nicht reichen wird. Wie Baubereichsleiter Björn Sassenberg berichtete, ergab das Einholen eines Angebots, dass der Einbau von zwei versenkbaren Pollern am oberen und unteren Ende der Fußgängerzone samt der dazugehörigen Elektrik 57 000 Euro kosten würde. Eine Summe, die für allgemeines Stillschweigen im Ausschuss sorgte, es wurde nicht ein einziges Wort verloren. Angesichts der Haushaltssituation fragten sich wohl alle, wie die restlichen 37 000 Euro finanziert werden können – oder ob nicht doch der Durchfahrverkehr hingenommen werden sollte.




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