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„Little Jazz“ gefällt mit Jazz im Kunst-Café / Floral angehauchter Querschnitt

„What a wonderful world“: Wie zwei Musiker das Mavandus verzaubern

Kleinenbremen (wk). Ein stilvolles Kontrastprogramm zum allgemeinen lärmenden „Vatertags-Remmi-Demmi“ haben die Besucher des Kleinenbremener Kunst-Cafés „Mavandus“ erlebt: Im üppig begrünten Gartenhof von Bernd und Anne Caroline Bornemann ließen sie sich am Donnerstag mit hausgemachtem Kuchen und Bratwürstchen vom Grill verwöhnen, während „Little Jazz“ alias Christoph von Storch und Helmut Rinne einen floral angehauchten Querschnitt ihres Repertoires beisteuerten.

veröffentlicht am 24.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 19:21 Uhr

Gefühlvoll, angenehm leicht und niemals aufdringlich erzählten die beiden Musiker unter anderem vom Leben der Rose („La vie en Rose“), einer auf dem Balkon stehenden Sukkulente („Mein kleiner grüner Kaktus“) und der Schönheit der Welt („What a wonderful world“).

Bisweilen ein Griff zur Klarinette

Eine besondere Note verlieh den Liedern dabei das tiefe Timbre in Rinnes Gesangsstimme, der bisweilen auch mal zur Klarinette griff. Von Storch glänzte dagegen mit dezentem, aber virtuosem Spiel auf seiner Jazzgitarre.

Den Gästen im Mavandus gefielen der musikalische Rahmen und das alternative Himmelfahrtkonzept ebenfalls: Die Musik sei wirklich „sehr gut“, befand etwa die Rintelnerin Gisela Werner. Bestnoten gab sie darüber hinaus aber auch den kredenzten Kuchensorten, denen denn auch Ehemann Theo Werner das Prädikat „ausgezeichnet“ zubilligte. Alle Kuchen seien, so verriet Bernd Bornemann, von seiner Ehefrau selbst gebacken worden, wobei insbesondere der schokoladige „Mississippi-Mudpie“ bei den Gästen ein absoluter Renner gewesen ist.

Bei einem kühlen Bier genießen Theo Werner (vorne, von rechts) und Rainer Nolte die Atmosphäre im Gartenhof des „Mavandus“.

„Das Ambiente ist sehr hübsch und total urig“, schwärmte derweil die ebenfalls aus Rinteln angereiste Gesine Nolte, wobei für deren Ehemann Rainer Nolte bereits feststand: „Wir sind zwar das erste Mal, aber nicht das letzte Mal hier“.




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