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Behagliche Momente bei Konzert in St. Cosmas und St. Damian

Wiederhören mit Con Voce

PETZEN. Um die 2006 gegründete Gesangsformation war es im Anschluss an den Abschied von Chorleiter Holger Plottke in den zurückliegenden drei Jahren ein wenig ruhig geworden. Nachdem die gemischte Formation im vergangenen Frühjahr Kontakt mit Theresa Göbel aufgenommen hatte, stand alsbald fest, dass es eine Rückkehr auf die Bühne geben würde. Jetzt konzertierte das Ensemble in Petzen.

veröffentlicht am 27.12.2018 um 16:31 Uhr

Con Voce bringt in St. Cosmas und St. Damian weihnachtliche Weisen zu Gehör. Foto: bus
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Die allerletzte Möglichkeit zur Einstimmung auf Heiligabend und das Christfest haben am vierten Adventssonntag zahlreiche Besucher in der Petzer Kirche St. Cosmas und St. Damian genutzt. Das Konzert von Con Voce bot außer vielen behaglichen Momenten auch ein ermunterndes Wiederhören bekannter und beliebter weihnachtlicher Weisen.

Um die 2006 gegründete Gesangsformation war es im Anschluss an den Abschied von Chorleiter Holger Plottke in den zurückliegenden drei Jahren ein wenig ruhig geworden. Nachdem die gemischte Formation im vergangenen Frühjahr Kontakt mit Theresa Göbel aufgenommen hatte, stand alsbald fest, dass es eine Rückkehr auf die Bühne geben würde.

Göbel wurde 1993 in Essen geboren und studierte Musikwissenschaft, Chor- und Ensembleleitung sowie Gesangspädagogik an der Folkwang-Universität der Künste in ihrer Heimatstadt. Seit 2012 singt sie in unterschiedlichen Vokalensembles und besuchte zahlreiche Meisterkurse. In Petzen zeichnete sie zudem bei vielen Stücken für die E-Piano-Begleitung verantwortlich.

Auf dem Programm standen unter anderem „Um Mitternacht“ (Hugo Distler), „If Ye Love Me“ (Thomas Tallis) und „Stemning“ (Wilhelm Peterson-Berger) sowie Bob Chilcotts „Where Riches is Everlasting“ und John Rutters populäres „Christmas Lullaby“. Im abschließenden Weihnachtsmedley klangen auch die Klassiker „Es ist ein Ros entsprungen“ und „O du fröhliche“ an.

Spätestens jetzt stand außer Frage, dass Con Voce den Heimweg nicht ohne Zugabe würde antreten können. Es folgten eine bezaubernde Interpretation von Morten Lauridsens „Sure on this Shining Night“ und ein betörendes „Leise rieselt der Schnee“, das auch draußen vor der Tür, wo der Regen nieselte, angenehme Nachklänge entfaltete.bus




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