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Turbulente Hauptversammlung der in der Insolvenz befindlichen Neschen AG lässt ratlose Aktionäre zurück

Wohl kaum noch etwas zu holen

BÜCKEBURG. Viel Tappen im Dunkeln und spekulieren, weil trotz vielfacher auch juristischer Bemühungen nicht an Unterlagen zu kommen war, sowie Vorwürfe an den Insolvenzverwalter beziehungsweise Insolvenzrichter am Amtsgericht Bückeburg: Davon war die außerordentliche Hauptversammlung der Neschen AG geprägt, wohlgemerkt der im Insolvenzverfahren befindlichen Aktiengesellschaft, nicht der Neschen Coating GmbH. Nach über dreistündiger Debatte wurde den Organen Aufsichtsrat und Vorstand mit großer Mehrheit Entlastung für die Geschäftsjahre 2017 bis 2019 erteilt. 13 Aktionäre verloren sich bei der Präsenzveranstaltung im Großen Rathaussaal. Von den Großaktionären wie etwa der Familie Zinn oder aber der VVG Vermögensverwaltung Dr. Karl Goldschmidt GmbH war keiner persönlich anwesend, ein Zinn-Familienmitglied ließ sich durch einen Rechtsanwalt vertreten, der jeweils gegen die Entlastung der Organe stimmte. Insgesamt waren gut 4,65 Millionen Aktien von insgesamt 13,125 Millionen Aktien auf der Hauptversammlung vertreten.

veröffentlicht am 15.12.2020 um 16:19 Uhr

15. Dezember 2020 16:19 Uhr

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BÜCKEBURG. Viel Tappen im Dunkeln und spekulieren, weil trotz vielfacher auch juristischer Bemühungen nicht an Unterlagen zu kommen war, sowie Vorwürfe an den Insolvenzverwalter beziehungsweise Insolvenzrichter am Amtsgericht Bückeburg: Davon war die außerordentliche Hauptversammlung der Neschen AG geprägt, wohlgemerkt der im Insolvenzverfahren befindlichen Aktiengesellschaft, nicht der Neschen Coating GmbH. Nach über dreistündiger Debatte wurde den Organen Aufsichtsrat und Vorstand mit großer Mehrheit Entlastung für die Geschäftsjahre 2017 bis 2019 erteilt. 13 Aktionäre verloren sich bei der Präsenzveranstaltung im Großen Rathaussaal. Von den Großaktionären wie etwa der Familie Zinn oder aber der VVG Vermögensverwaltung Dr. Karl Goldschmidt GmbH war keiner persönlich anwesend, ein Zinn-Familienmitglied ließ sich durch einen Rechtsanwalt vertreten, der jeweils gegen die Entlastung der Organe stimmte. Insgesamt waren gut 4,65 Millionen Aktien von insgesamt 13,125 Millionen Aktien auf der Hauptversammlung vertreten.

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