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Alte Schlachterei Bokeloh wird zum Kunst- und Gewerbehof / Drum herum kommt Wohnbebauung

Wohnquartier inmitten von Knatensen

BÜCKEBURG. Das Areal der ehemaligen Schlachterei Bokeloh an der Ecke von Knatenser Weg und Wiesenweg soll zu einem kleinen und attraktiven Wohnstandort am Südharrl umgestaltet werden. Während das Gebäude der alten Schlachterei erhalten bleibt und als Kunst- und Gewerbehof Standort für Weinladen, Kunstgalerie, Werbeagentur, Physiotherapie und Kinderladen werden soll, sind auf den ringsum liegenden Freiflächen vier Doppel- und Reihenhäusern mit insgesamt zehn Wohneinheiten sowie ein Einfamilienhaus geplant. Dazu kommt ein kleiner Quartiers- sowie ein Spielplatz.

veröffentlicht am 14.05.2019 um 13:41 Uhr
aktualisiert am 14.05.2019 um 18:20 Uhr

Die ehemalige Schlachterei Bokeloh im Südharrl (r. unten) wird zum Kunst- und Gewerbehof, drum herum entsteht ein kleines Wohnquartier mit Reihen- und Doppelhäusern. Foto: pr.
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Autor

Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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Die entsprechenden Pläne sind in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses vorgestellt worden. Er sprach sich einstimmig für den Aufstellungsbeschluss für die notwendige Änderung des Bebauungsplans „Wiesenweg“ aus, der aus der bisherigen Ausweisung als Mischgebiet, mit dem der Fortbestand der nicht mehr genutzten Schlachterei gesichert worden war, nun ein Allgemeines Wohngebiet vorsieht. Bauherr ist Hendrik Tesche, Ratsherr der FDP im Rat Bückeburg sowie Inhaber und Geschäftsführer von IMS, der Internet Marketing Services GmbH.

Baubereichsleiter Björn Sassenberg bezeichnete die Pläne als ein „gutes und schlüssiges Konzept“. Die neuen Gebäude würden sich harmonisch in die bebaute Umgebung einfügen, im städtebaulichen Vorentwurf werde die Verbindung zum vorhandenen Bestand aufgenommen und ein kleiner Quartiersplatz als künftigen Mittelpunkt des Gebiets geschaffen.

Der bisherige B-Plan habe im Wesentlichen in der rechtlichen Absicherung des Gewerbebetriebs in der von Wohnbebauung geprägten Umgebung bestanden. Mit den beabsichtigen Planungen könne nun ein Allgemeines Wohngebiet ausgewiesen werden, wie es in der Vorlage heißt. Mit weiteren Festsetzungen sei nun die Aufgabe verbunden, die neuen Gebäude mit dem umgebenden Bestand in Einklang zu bringen.

Die gleichnamige Fleischerei Bokeloh in der Innenstadt ist von den Veränderungen nicht betroffen.




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