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SPD kanzelt FH-Pläne der CDU ab

„Wunschtraum und Wahlkampfgeschrei“

Bückeburg (rd). Auf die in den vergangenen Tagen in unserer Zeitung veröffentlichte Idee der Schaumburger CDU-Spitze, in Bückeburg eine Fachhochschule für Hubschraubertechnik zu etablieren und damit eventuell frei werdende Kasernengebäude der Jägerkaserne einer Wiederverwendung zuzuführen, reagiert Albert Brüggemann als Vorsitzender des Bückeburger SPD-Ortsvereins in einer Pressemitteilung mit heftiger Kritik.

veröffentlicht am 03.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 16:21 Uhr

„Man hat diesen Vorschlag als unrealistischen Wunschtraum und reines Wahlkampfgeschrei erkannt“, schreibt die Bückeburger SPD in einer Pressemitteilung. Außerdem verlautete aus Bundeswehrkreisen, dass die Jägerkaserne in absehbarer Zeit nicht zur Disposition stehe.

Bedauerlicherweise hätten „die Schöpfer dieses Vorschlags leider vollkommen vergessen“, bei ihrem Parteifreund, dem niedersächsischen Justizminister Bernd Busemann und seinen diversen Ministerkollegen oder gar beim Ministerpräsidenten – alle auf Wahlkampftour im Schaumburger Land – nachdrücklich gegen die Schließungspläne der Justizvollzugsanstalt Bückeburg zu protestieren.

So werde wieder einmal, nach bekannter Manier, eine Behörde, oder mindestens ein Teil davon, aus Bückeburg und Schaumburg abgezogen, würden Arbeitsplätze verlagert und die Wirtschaftskraft heimischer Versorgungsbetriebe geschwächt. Vorstellungen über eine Weiterverwendung der Gebäudebrache gebe es natürlich auch nicht.

Die SPD: „Hier könnte man – getreu dem Wahlslogan ,Schaumburg erhalten‘ – zeigen, wie ernst eine solche Aussage gemeint ist.“




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