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Nach Großbrand: Polizei ermittelt in Palettenfirma / Werkshalle kann noch nicht betreten werden

Zwei Millionen Euro Schaden

Meißen/Bückeburg. Nach dem Großbrand einer Firma für Holzpaletten in Meißen unmittelbar an der Stadtgrenze zu Bückeburg in der Nacht zu Freitag, 28. Juni (wir berichteten), ist die Ursache für das Feuer bei Redaktionsschluss am gestrigen Sonntagabend noch immer nicht bekannt gewesen. Die Polizei hat bei Tageslicht ihre Ermittlungen fortgesetzt, allerdings konnten die Beamten aufgrund der andauernden Löscharbeiten der Feuerwehr nur eingeschränkt ihre Untersuchungen vornehmen. Der Schaden wird von der Polizei auf rund zwei Millionen Euro geschätzt.

veröffentlicht am 01.07.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 18:41 Uhr

01. Juli 2013 00:00 Uhr

Meißen/Bückeburg. Nach dem Großbrand einer Firma für Holzpaletten in Meißen unmittelbar an der Stadtgrenze zu Bückeburg in der Nacht zu Freitag, 28. Juni (wir berichteten), ist die Ursache für das Feuer bei Redaktionsschluss am gestrigen Sonntagabend noch immer nicht bekannt gewesen. Die Polizei hat bei Tageslicht ihre Ermittlungen fortgesetzt, allerdings konnten die Beamten aufgrund der andauernden Löscharbeiten der Feuerwehr nur eingeschränkt ihre Untersuchungen vornehmen. Der Schaden wird von der Polizei auf rund zwei Millionen Euro geschätzt.

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Nach ersten Ermittlungen der Beamten verließ gegen 23 Uhr der letzte Mitarbeiter des Betriebes das Gelände in Meißen. Etwa 25 Minuten später gingen die ersten Notrufe bei Feuerwehr und Polizei ein.

Auf dem rund 12 000 Quadratmeter großen Gelände an der Rintelner Straße befindet sich eine etwa 25 mal 35 Meter große, geschlossene und mit einem Satteldach versehene Werkhalle. Direkt daneben grenzt eine ähnlich große überdachte und frei zugängliche Fläche an. Nach Zeugenaussagen wurden die ersten Flammen im Bereich der beiden Gebäudeteile bemerkt. Durch das Feuer wurde auch ein auf dem Außengelände abgestellter kompletter Sattelzug samt Auflieger vernichtet; zwei weitere dort geparkte Auflieger wurden ebenfalls beschädigt.

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Während die Überdachung einstürzte, blieben Teile der geschlossenen Halle stehen. Allerdings konnten die Brandermittler die Räume, in denen verschiedene Maschinen stehen, noch immer nicht betreten. Lediglich über Fenster und Türen war ein erster Blick ins Innere möglich. Ob neben dem direkt an das Firmengebäude angrenzenden Wohnhaus noch weitere Schäden an den benachbarten Häusern entstanden, steht derzeit noch nicht fest.

Derweil ermitteln die Beamten in alle Richtungen. Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet. Mit der Geschäftsleitung konnten die Brandexperten sprechen; auch Firmenmitarbeiter und Nachbarn wurden bereits befragt.

Wann die Polizisten die besagte Halle für weitere Untersuchungen betreten können, ist im Augenblick noch unklar. Die Brandstelle ist inzwischen beschlagnahmt worden. tw