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37. Pokal: Bergbad beherbergt rund 800 Zeltgäste

Zwei Tage Zeltstadt

BÜCKEBURG. Für die meisten Aktiven und Betreuer ist es der Höhepunkt eines jeden Wettkampfjahres kurz vor der Sommerpause: Für zwei Tage sind sie zu Gast beim Internationalen Bergbad Pokal Schwimmfest. Und in dieser Zeit verwandelt sich die große Liegewiese rund um das Sportbecken, auf der sich sonst Badenixen und Sonnenanbeter auf ihren Liegehandtüchern aalen, in eine gigantische Zeltstadt. Knapp 500 Aktive zählt das Schwimmfest in diesem Jahr, dazu kommen noch einmal rund 300 Trainer, Richter, Kampfrichter, Eltern und Betreuer. „Und bis auf ein paar ganz wenige Ausnahmen zelten die alle bei uns im Bergbad“, so Schwimmfest-Cheforganisator Ralph Seele, stellvertretender Vorsitzender der Schwimmabteilung des VfL Bückeburg.

veröffentlicht am 12.06.2016 um 16:18 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:41 Uhr

Selbst die Mitglieder der Schwimm- und Sportfreunde Obernkirchen, somit die Teilnehmer mit dem kürzesten Anfahrtsweg, genießen von ihrem Zelt auf dem höchsten Punkt der Liegewiese den Panoramablick auf Wettkampfgeschehen und Wesergebirgskette. Es hat schon seinen Grund, weshalb der in diesem Jahr zum 37. Mal ausgetragene Bergbad Pokal unter Schwimmsportlern aus ganz Europa einen Ruf wie Donnerhall genießt und unlängst von den Lesern der Zeitung „swim sports“ zum zehntschönsten Schwimmfest ganz Deutschlands gewählt wurde: „Die Stimmung, die Atmosphäre in der Zeltstadt und das unglaublich schöne Landschaftspanorama, das ist einfach eine einmalige Mischung“, so die einhellige Meinung beim SF Unna, eines der dienstältesten Vereine beim Bergbad Pokal. Und „Bückeburg 2016 wird heiß!“ heißt es auf den T-Shirts der Mitglieder des SC Altwarmbüchen.

Dass vor allem die Niederlande mit gleich sieben Vereinen wieder einmal ganz besonders stark vertreten sind, liegt an der traditionell langen und intensiven Verbindung zum Verein Van Vliet Barracuda aus Bückeburgs Partnerstadt Zuidplas. „Von dort sind viele Aktive durch Beruf, Studium oder Umzug zu anderen Vereinen gewechselt und besuchen jetzt mit denen den Bergbad-Pokal“, berichtet Ralph Seele.

Als größtes Team ist einmal mehr die SG Neukölln aus Berlin nach Bückeburg gereist, also der Verein, in dem auch Weltstars wie Franziska Van Almsick, Britta Steffen, Cathleen Rund und Oliver Wenzel aktiv waren. Es ist eine echte Herzensverbindung, die den großen Hauptstadtverein und den VfL Bückeburg schon seit Jahrzehnten aneinander schweißt: Mit zwei Siebeneinhalbtonner sind die Berliner nach Bückeburg gekommen, und ihr riesiges Zeltdorf gruppiert sich wieder rund um das Kinderplanschbecken: Ein exterritoriales Berliner Gebiet sozusagen, mit eigenem Wasser- und Stromanschluss. Aber 80 Kinder wollen schließlich auch erst einmal versorgt werden.

Dass sich die Verpflegung einer so großen Zahl von Personen für die Organisatoren und Helfer so vergleichsweise unkompliziert und wenig aufwendig gestaltet, hat einen einfachen Grund: „Viele Vereine verpflegen sich selbst, da sie bei uns im Bergbad grillen dürfen“, so Ralph Seele, der auch stellvertretender Betriebsleiter des Bergbads ist. „Und das ist etwas, was es bei kaum einem anderen Schwimmwettkampf gibt.“ Möglich sei dies, weil auf die Vereine felsenfest Verlass sei, die Liegewiese des Bergbads nach den zwei Tagen Schwimmfest picobello aufgeräumt und sauber zurückzulassen. „Andernfalls müssten wir hier andere Regelungen treffen.“jpBÜCKEBURG. Für die meisten Aktiven und Betreuer ist es der Höhepunkt eines jeden Wettkampfjahres kurz vor der Sommerpause: Für zwei Tage sind sie zu Gast beim Internationalen Bergbad-Pokal- Schwimmfest. Und in dieser Zeit verwandelt sich die große Liegewiese rund um das Sportbecken, auf der sich sonst Badenixen und Sonnenanbeter auf ihren Liegehandtüchern aalen, in eine gigantische Zeltstadt. Knapp 500 Aktive zählt das Schwimmfest in diesem Jahr, dazu kommen noch einmal rund 300 Trainer, Richter, Kampfrichter, Eltern und Betreuer. „Und bis auf ein paar ganz wenige Ausnahmen zelten die alle bei uns im Bergbad“, so Schwimmfest-Cheforganisator Ralph Seele, stellvertretender Vorsitzender der Schwimmabteilung des VfL Bückeburg.

Selbst die Mitglieder der Schwimm- und Sportfreunde Obernkirchen, somit die Teilnehmer mit dem kürzesten Anfahrtsweg, genießen von ihrem Zelt auf dem höchsten Punkt der Liegewiese den Panoramablick auf Wettkampfgeschehen und Wesergebirgskette. Es hat schon seinen Grund, weshalb der in diesem Jahr zum 37. Mal ausgetragene Bergbad-Pokal unter Schwimmsportlern aus ganz Europa einen Ruf wie Donnerhall genießt und unlängst von den Lesern der Zeitung „swim sports“ zum zehntschönsten Schwimmfest ganz Deutschlands gewählt wurde: „Die Stimmung, die Atmosphäre in der Zeltstadt und das unglaublich schöne Landschaftspanorama, das ist einfach eine einmalige Mischung“, so die einhellige Meinung beim SF Unna, eines der dienstältesten Vereine beim Bergbad-Pokal. Und „Bückeburg 2016 wird heiß!“, so heißt es auf den T-Shirts der Mitglieder des SC Altwarmbüchen.

Dass vor allem die Niederlande mit gleich sieben Vereinen wieder einmal ganz besonders stark vertreten sind, liegt an der traditionell langen und intensiven Verbindung zum Verein Van Vliet Barracuda aus Bückeburgs Partnerstadt Zuidplas. „Von dort sind viele Aktive durch Beruf, Studium oder Umzug zu anderen Vereinen gewechselt und besuchen jetzt mit denen den Bergbad-Pokal“, berichtet Ralph Seele.

Als größtes Team ist einmal mehr die SG Neukölln aus Berlin nach Bückeburg gereist, also der Verein, in dem auch Weltstars wie Franziska van Almsick, Britta Steffen, Cathleen Rund und Oliver Wenzel aktiv waren. Es ist eine echte Herzensverbindung, die den großen Hauptstadtverein und den VfL Bückeburg schon seit Jahrzehnten aneinanderschweißt: Mit zwei Siebeneinhalbtonnern sind die Berliner nach Bückeburg gekommen, und ihr riesiges Zeltdorf gruppiert sich wieder rund um das Kinderplanschbecken: ein exterritoriales Berliner Gebiet sozusagen, mit eigenem Wasser- und Stromanschluss. Aber 80 Kinder wollen schließlich auch erst einmal versorgt werden.

Dass sich die Verpflegung einer so großen Zahl von Personen für die Organisatoren und Helfer so vergleichsweise unkompliziert und wenig aufwendig gestaltet, hat einen einfachen Grund: „Viele Vereine verpflegen sich selbst, da sie bei uns im Bergbad grillen dürfen“, so Ralph Seele, der auch stellvertretender Betriebsleiter des Bergbads ist. „Und das ist etwas, was es bei kaum einem anderen Schwimmwettkampf gibt.“ Möglich sei dies, weil auf die Vereine felsenfest Verlass sei, die Liegewiese des Bergbads nach den zwei Tagen Schwimmfest picobello aufgeräumt und sauber zurückgelassen werde. „Andernfalls müssten wir hier andere Regelungen treffen.“jp




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