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Zwei Wochen Dauerarrest für linken Gewalttäter

Bückeburg. In der Auseinandersetzung zwischen Linken und Rechten trifft es auch Unbeteiligte.

veröffentlicht am 27.09.2013 um 12:57 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 11:21 Uhr

Bückeburg. In der Auseinandersetzung zwischen Linken und Rechten trifft es auch Unbeteiligte. Zwei 18 und 19 Jahre alte Heranwachsende, die dem linken Lager zugerechnet werden, haben einen Mann (25) in einem Bückeburger Supermarkt mit dem Tode bedroht und anschließend durch die Fußgängerzone gehetzt. Das Opfer rettete sich in die Polizeiwache. Wegen seines Aussehens hatten die Täter den 25-Jährigen irrtümlich für einen Neonazi gehalten. „Das höre ich öfter“, sagt der Bückeburger. Immerhin haben sich die Linken später bei ihm entschuldigt. „Wir haben ein bisschen voreilig gehandelt“, räumt einer von ihnen ein. „Aber wir waren aufgebracht.“ Dennoch: „Eine doofe Aktion.“
Vor dem Amtsgericht in Bückeburg hatte die Sache jetzt ein Nachspiel. Der 19-Jährige, eher ein Mitläufer, kommt mit 20 Stunden gemeinnütziger Arbeit davon. Gegen den jüngeren Burschen verhängte Jugendrichter Dr. Dirk von Behren dagegen einen zweiwöchigen Dauerarrest. Der 18-Jährige war an zwei weiteren Übergriffen beteiligt.




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