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Feuerwehr Eilsen

60 Prozent mehr Brandeinsätze

EILSEN. Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu und auch die Feuerwehren der Samtgemeinde Eilsen können nun einen kleinen Rückblick auf die Einsätze der letzten Monate ziehen. Obwohl die Einsatzzahl vom Rekordjahr 2017 in diesem Jahr glücklicherweise nicht erreicht worden sei, sei es alles andere als ruhig für die Einsatzkräfte in den vergangenen zwölf Monaten gewesen, berichten die Brandschützer in einer Pressemitteilung.

veröffentlicht am 28.12.2018 um 16:19 Uhr

Luhdener Feuerwehrleute beim Fahrsicherheitstraining. Foto: pr
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Mit derzeit 72 Einsätzen reihe sich das Jahr 2018 in den langjährigen Durchschnitt ein. Sehr erfreulich dabei sei, dass im vergangenen Jahr kein Großbrand in der Samtgemeinde ausgebrochen sei. Dennoch ist die Zahl der Brandeinsätze im Vorjahresvergleich um über 60 Prozent gestiegen. „Glücklicherweise waren dies hauptsächlich Kleinbrände, bei denen niemand zu Schaden kam“, blickt die Feuerwehr zurück.

Ein solcher Kleinbrand sorgte erst vor Kurzem für einen Einsatz der Feuerwehren Bad Eilsen und Luhden: Ein Auto war an der Friedrichstraße in Bad Eilsen in Brand geraten. Das Feuer im Motorraum des Fahrzeuges konnte durch die schnell eintreffenden Einsatzkräfte jedoch schnell gelöscht werden.

Trotz des Anstieges der Brandeinsätze kann die Feuerwehr durchaus ein positives Resümee des Jahres ziehen. Insbesondere mit Blick auf die heißen und extrem trockenen Sommermonate sei es sehr erfreulich, dass es auf dem Gebiet der Samtgemeinde weder Wald- noch Flächenbrände gegeben habe. Durch die vielen Steigungen und Hänge seien die Waldgebiete in der Samtgemeinde für die Feuerwehren nicht nur schwer zugänglich, die Hanglage begünstige zusätzlich ein schnelles Voranschreiten des Feuers bei Waldbränden erheblich. Daher bedankt sich die Feuerwehr Eilsen herzlich bei allen Bürgern für die besondere Rücksichtnahme und Wachsamkeit.

Neben den Brandeinsätzen ist die Feuerwehr auch in diesem Jahr wieder oft zu technischer Hilfeleistung ausgerückt. Eine Vielzahl dieser Einsätze fand auf der Autobahn statt. Bereits im Januar waren die Einsatzkräfte dabei an ihre Grenzen geraten, als sie zwei Unfallbeteiligte nicht mehr lebend aus einem Fahrzeugwrack retten konnten.

Die Zahl der Fehleinsätze ist im Vergleich zum vergangenen Jahr zwar merklich zurückgegangen, ist aber mit über 40 Prozent der Gesamteinsätze immer noch sehr hoch.

Abseits von den realen Einsätzen haben die Feuerwehren der Samtgemeinde Eilsen in drei großen Übungen unter Beweis gestellt, dass sie auf jeden Ernstfall vorbereitet sind. Auch die ständige Aus- und Weiterbildung ist nach wie vor ein wichtiges Standbein und wird auch im Jahr 2019 konsequent weitergeführt. Neben den üblichen Feuerwehrlehrgängen wurde ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC in Hannover absolviert. Ziel dieser Ausbildung ist es, die schweren Einsatzfahrzeuge auch bei Alarmfahrt und widrigen Wetterbedingungen jederzeit unter Kontrolle zu haben und brenzlige Situationen bereits im Ansatz zu vermeiden. Anfang Dezember nahmen vier Fahrzeuge aus Luhden, Bad Eilsen und Buchholz daran teil.r




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