weather-image
23°

„Es gibt gute Therapiekonzepte“

8. Aktionstag gegen den Schmerz im Rehazentrum Bad Eilsen

BAD EILSEN. Mit einem Informationsstand für Schmerzpatienten und andere interessierte Personen hat sich das Rehazentrum Bad Eilsen an dem mittlerweile 8. bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ beteiligt. Ausgerufen wird dieser alljährlich von der Deutschen Schmerzgesellschaft (Berlin).

veröffentlicht am 06.06.2019 um 12:40 Uhr
aktualisiert am 06.06.2019 um 19:30 Uhr

Etliche Interessierte nutzten das Informationsangebot im Rehazentrum Bad Eilsen. Mit auf dem Bild: der Schmerzexperte Dr. Uwe Polnau (3. von links). Foto: wk
Michael_Werk

Autor

Michael Werk Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

BAD EILSEN. Mit einem Informationsstand für Schmerzpatienten und andere interessierte Personen hat sich das Rehazentrum Bad Eilsen am mittlerweile achten bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ beteiligt. Die Deutsche Schmerzgesellschaft in Berlin ruft diesen jedes Jahr aus.

„Es gibt gute Therapiekonzepte, die helfen, den Schmerz zu lindern“, erklärte Dr. Uwe Polnau. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Patienten dennoch leider lange im Dschungel des Gesundheitswesens umherirren, bevor sie eine angemessene Versorgung bekommen“, führte der Ärztliche Direktor der Klinik aus.

In diesem Zusammenhang betonte Polnau, dass akute Schmerzen ein wichtiger Warnhinweis des Körpers seien. Daher sollten diese nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da die Gefahr einer Chronifizierung bestehe. Sollten die Schmerzen bei einem Patienten bereits chronisch geworden sein, sei es aber dennoch möglich, dessen Lebensqualität trotz der Schmerzen zu verbessern.

Am Informationsstand im Foyer des Rehazentrums Bad Eilsen stand Polnau sowohl Patienten als auch Besuchern für Gespräche zur Verfügung. Mit dabei waren außerdem einige Therapeuten des Hauses – darunter auch ein Psychologe – sowie Vertreter des Landesverbandes Niedersachsen der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB).

Der in Luhden ansässige DVMB-Landesverband machte dabei auf dessen Selbsthilfe-Netzwerk aufmerksam, zu dem unter anderem zahlreiche Selbsthilfe- und Gymnastikgruppen gehören. Darüber hinaus lag an dem Stand im Rehazentrum Info-Material der Niedersächsischen Rheuma-Liga aus.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare