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„Ein bisschen vorsichtiger fahren“

Ärgerthema: Geparkte Autos stören zeitweise Verkehrsfluss

AHNSEN. Dass auf der Theodor-Heuss-Straße regelmäßig Autos geparkt werden, ist einigen Mitgliedern des Ahnser Gemeinderates ein Dorn im Auge. Sie sehen darin eine Behinderung des Verkehrs.

veröffentlicht am 13.02.2019 um 12:04 Uhr
aktualisiert am 13.02.2019 um 16:20 Uhr

Auf Höhe der Einmündung der Bahnhofstraße (links) in die Theodor-Heuss-Straße soll es des Öfteren zu Verkehrsbehinderungen durch geparkte Autos kommen. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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AHNSEN. Die Verkehrssituation im Bereich der Theodor-Heuss-Straße ist Thema bei der Sitzung des Ahnser Gemeinderats gewesen. Konkret ging es darum, dass auf dieser Ortseingangsstraße auf beiden Seiten vereinzelt Autos auf der Fahrbahn geparkt werden. Zu den Stoßzeiten soll es deswegen regelmäßig zu Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses kommen, weil sich der Straßenverkehr hinter den abgestellten Autos staut.

Angeschoben wurde die Debatte vom CDU-Ratsherrn Markus Dreier. Ihm zufolge haben sich auf dieser innerörtlichen Straße bereits Unfälle ereignet, indem Kraftfahrzeuge auf geparkte Autos aufgefahren sind. Von der Verwaltung wollte er nun wissen, ob es geeignete Maßnahmen gibt, solche Unfälle zukünftig zu verhindern. „Die Autofahrer sollten ein bisschen vorsichtiger fahren“, gab ihm Bernd Schönemann, der Gemeindedirektor, zur Antwort. Carsten Borrmann (CDU) ließ dies nicht unkommentiert: „Es ist aber eine Verkehrsbehinderung“, wandte er ein. Zur Verdeutlichung berichtete er, dass er schon häufiger lange habe warten müssen, wenn er aus der Bahnhofstraße kommend auf die Theodor-Heuss-Straße habe abbiegen wollen. „Minutenlang“ sei der Verkehr nicht geflossen.

Daher regte Borrmann an, seitens der Gemeindeverwaltung zu prüfen, ob auf der Theodor-Heuss-Straße überhaupt geparkt werden darf. Genauer noch: Geklärt haben möchte er, ob es in diesem Bereich eine durchgezogene Mittellinie gibt, die das Parken auf der Straße verbieten würde. Seiner Meinung nach ist dort früher nämlich solch eine Linie vorhanden gewesen, die heute aber aufgrund von zwischenzeitlich erfolgten Straßenarbeiten unterbrochen sein soll.

SPD-Ratsherr Frank Struckmeier indes sprach sich klar gegen ein mögliches Parkverbot aus. Er warnte, so eine Regelung könne dazu führen, dass auf der Theodor-Heuss-Straße dann „Tempo 70“ (statt der maximal nur erlaubten Ortsgeschwindigkeit) gefahren werde.

Einen Beschluss fasste der Rat zu diesem Thema nicht.

Auf Anfrage dieser Zeitung berichtet Harald Niemann, Bürgermeister der Gemeinde Ahnsen, dass er selbst sich die Situation vor Ort nach der Sitzung angeschaut habe. Eine durchgezogene Mittellinie sei da nicht, sondern eine „mit Absicht“ gestrichelte, sagt er.

Auch früher, davon geht er aus, wird dort keine andere Fahrbahnmarkierung gewesen sein. Wenn doch, sei die entfernt worden und als gestrichelte Linie komplett neu gemacht worden.

In Anbetracht der gelaufenen Diskussion appelliert Niemann an alle Fahrer, die Autos so zu parken, dass diese keine übermäßige Verkehrsbehinderung darstellen.




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