weather-image
15°

Mehrere Einsätze für die Eilser Feuerwehren

A 2-Einsatz: Lkw-Führerhaus ausgebrannt – Ladung gerettet

EILSEN. Am Dienstagmorgen mussten die Feuerwehren aus Buchholz, Luhden und Bad Eilsen auf die Autobahn in Fahrtrichtung Hannover ausrücken. Dort stand das Führerhaus eines Lastwagens in Vollbrand.

veröffentlicht am 23.04.2019 um 16:37 Uhr
aktualisiert am 23.04.2019 um 18:13 Uhr

Mehr als 5000 Liter Wasser benötigten die Feuerwehren aus Buchholz, Luhden und Bad Eilsen, um am Dienstagmorgen den Brand eines Lastwagens auf der A 2 zu löschen. Foto: pr.
4299_1_orggross_r-cremers

Autor

Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite

EILSEN. Nach einer längeren Ruhephase ist der April für die Feuerwehren der Samtgemeinde Eilsen wieder einsatzreich geworden: Ein Lastwagen- und ein Autobrand auf der A 2 sowie ein Schwelbrand in einer Betreuungseinrichtung in Bad Eilsen haben sich vor und nach den Osterfeiertagen ereignet.

Am Dienstagmorgen mussten die Feuerwehren aus Buchholz, Luhden und Bad Eilsen auf die Autobahn in Fahrtrichtung Hannover ausrücken. Dort stand das Führerhaus eines Lastwagens in Vollbrand. Die Hitzeentwicklung war dabei so stark, dass selbst der am Fahrzeug befestigte Feuerlöscher platzte. Jedoch konnte das Feuer durch drei Trupps und den massiven Einsatz von Wasser schnell unter Kontrolle gebracht werden. Mit der Wärmebildkamera wurde nach Angaben der Feuerwehr Eilsen gezielt nach Hotspots gesucht, um diese weiter zu kühlen und ein erneutes Aufflammen des Brandes zu verhindern. Nach über einer Stunde und mehr als 5000 Liter Wasser konnte der Einsatz schließlich beendet werden – die Ladung des Lastwagens hatte die Feuerwehr gerettet. 23 Einsatzkräfte, darunter sechs unter Atemschutz, waren an den Löscharbeiten beteiligt. Glücklicherweise kam es bei keinem der Einsätze zu Personenschäden.

Video vom Einsatz

Zwei Tage zuvor hatte ein Brand auf der A 2 in Fahrtrichtung Dortmund zu einem Totalverlust eines Autos geführt. Fast 500 Liter Wasser waren nötig, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen und letztlich zu löschen. Bereits am vergangenen Mittwoch hatte die Feuerwehr den Schwelbrand einer Matratze in einer Bad Eilser Betreuungseinrichtung bekämpfen müssen. Dazu waren ein Trupp unter Einsatz von Atemschutz, eine Wärmebildkamera sowie weit weniger als 100 Liter Wasser zum Ablöschen nötig. Dabei konnte die Feuerwehr Schlimmeres verhindern.

Die Ladung des in Brand geratenen Lkw konnten die eingesetzten Feuerwehrleute retten. Foto: pr.

Dazu kamen über das Osterwochenende weitere kleineren Einsätze, darunter auslaufende Betriebsstoffe sowie technische Hilfeleistungen.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare