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Sanierung der Ahnser Ortsdurchfahrt

Alles kommt neu

AHNSEN. Was für einen enormen Aufwand es bedeutet, eine marode Asphaltstraße von Grund auf neu herzurichten, ist derzeit an der Vehler Straße zu sehen. Genauer: auf dem Teilstück zwischen der Einmündung der Schulstraße und der Bahnhofstraße. Dieser Bereich ist der erste Bauabschnitt der vor einigen Wochen begonnenen, insgesamt rund 3,2 Millionen Euro teuren Sanierung der Ortsdurchfahrt (Landesstraße 451), im Rahmen der auch die Friedrich-Ebert-Straße erneuert wird.

veröffentlicht am 04.11.2018 um 14:12 Uhr
aktualisiert am 04.11.2018 um 17:00 Uhr

Gut zu erkennen: der mehrschichtige Aufbau der neuen Tragschicht, die auf der rechten Straßenhälfte schon fertiggestellt ist. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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AHNSEN. Was für einen enormen Aufwand es bedeutet, eine marode Asphaltstraße von Grund auf neu herzurichten, ist derzeit an der Vehler Straße zu sehen. Genauer: auf dem Teilstück zwischen der Einmündung der Schulstraße und der Bahnhofstraße. Dieser Bereich ist der erste Bauabschnitt, der vor einigen Wochen begonnenen, insgesamt rund 3,2 Millionen Euro teuren Sanierung der Ortsdurchfahrt (Landesstraße 451). In diesem Zusammenhang wird auch die Friedrich-Ebert-Straße erneuert.

Um einen tragfähigeren Unterbau herzustellen, muss der mit den Straßenbauarbeiten befasste Trupp des Stadthäger Unternehmens Schweerbau die alte Packlage der Straße mit einem Bagger entfernen. Auf dem so freigelegten Rohboden wird dann ein dichtes, als Trennschicht fungierendes Vlies ausgelegt, auf das eine rund 40 Zentimeter dicke Schicht eines Kies-Sand-Gemisches aufgebracht wird.

Darauf wiederum kommt eine ähnlich starke, auch aus einem Mineralgemisch bestehende „Frostschutzschicht“, die – wie Bauleiter Mario Wege betont – „auf den Zentimeter genau“ nivelliert wird. Denn auf dem präparierten Unterbau wird anschließend mittels eines Straßenfertigers maschinell die neue Asphaltschicht aufgebracht. Im Zuge der Erdarbeiten erstellen die Fachleute zudem einen neuen Regen- und Schmutzwasserkanal. Ferner verlegen sie neue Drainagerohre. Auch bauen sie Leerrohre ein, durch die der Stromversorger später die Stromkabel durchschieben kann.

Andere Versorgungsleitungen (etwa Gas und Telekommunikation) werden ebenfalls erneuert, wobei diese Leitungen nicht unterhalb, sondern neben dem noch zu asphaltierenden Fahrbahnbereich verlegt werden. Dies hat nämlich den Vorteil, dass die Straße bei etwaigen zukünftigen Arbeiten an diesen Leitungen nicht aufgerissen werden muss.

Die neue Hochdruckgasleitung beispielsweise verläuft unterhalb des noch anzulegenden neuen Geh- und Radweges, der einen Belag aus Pflastersteinen erhält.

Mit den Erdarbeiten und dem Bau des Geh- und Radweges sowie der neuen Regengossen in diesem ersten Bauabschnitt werde man in diesem Jahr auf jeden Fall fertig, berichtet Wege. Offen sei bislang lediglich noch, ob es dort in diesem Jahr auch noch mit dem Aufbringen des Asphalts klappt.




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