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Neuer Eingang für Sporthalle

Barrierefrei mit elektronischem Schlüssel

LUHDEN. Der Eingangsbereich der Luhdener Sporthalle ist derzeit eine Baustelle. Handwerker sind dabei, den Zugang barrierefrei umzugestalten.

veröffentlicht am 17.10.2018 um 17:14 Uhr

Vor der Sporthalle ist schon der Verlauf der zukünftigen Zuwegung zu erkennen. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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Bislang mussten Sportler und andere Besucher eine Treppe begehen, um in die Halle zu gelangen. Zukünftig können sie alternativ auch einen parallel zur Gebäudefront verlaufenden Weg mit einem leichten Gefälle nutzen. Wobei die alte Treppe im Rahmen des jetzigen Bauvorhabens gleich miterneuert wird, damit das Ganze ein stimmiges Bild ergibt.

Zudem hat die Sporthalle dieser Tage bereits eine neue Eingangstür erhalten, die – anders als der Vorgänger – asymmetrisch geteilt ist und daher mit einer größeren Durchgangsbreite aufwartet. Die Innentür im Eingangsbereich ist dagegen ersatzlos ausgebaut worden.

Auftragnehmer für den Bau der Treppenanlage sowie der neuen Zuwegung ist das Bückeburger Unternehmen W&S Tiefbau, berichtet Andreas Kunde, der Gemeindedirektor der Gemeinde Luhden. Die Eingangstür hat indes die Firma Rösemeier Systemtechnik aus Obernkirchen geliefert und eingebaut. Der Fachbetrieb wird die neue Eingangstür zudem noch mit einem elektronischen Schloss ausstatten.

Letzteres biete im Vergleich zur früheren, herkömmlichen Schließanlage den Vorteil, dass die vergebenen Schlüsselberechtigungen einfacher verwaltet werden können und etwaige verloren gegangene „Schlüssel“ (Chipkarten) per Computer gesperrt werden können. Ferner erhalte die Gemeinde durch das neue System einen aktuellen Überblick, welche Übungsleiter und sonstigen Personen – mittels elektronischen Schlüssels – Zugang zur Sporthalle haben.

Die Gesamtkosten für die barrierefreie Umgestaltung des Eingangsbereiches beziffert Kunde auf ungefähr 25 900 Euro. Davon entfallen rund 21 100 Euro auf die Tiefbauarbeiten (Treppe, Zuwegung) und circa 5800 Euro auf die Tür plus Schließanlage. Unterstützt wird das Projekt mit einem Zuschuss aus dem Förderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ des Landes Niedersachsen – und zwar in Höhe von zwei Dritteln der Gesamtkosten.




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