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Regenwasserkanäle sind marode

„Das kostet uns viel Geld“

BAD EILSEN. Die Gemeinde Bad Eilsen muss die alten Regenwasserkanäle in der Friedrichstraße, der Arensburger Straße und der Bahnhofstraße erneuern lassen. Auf insgesamt rund 220 000 Euro schätzt die Gemeindedirektorin Svenja Edler die Gesamtkosten für diese Maßnahme, an der sich ihr zufolge aber auch die Samtgemeinde Eilsen finanziell beteiligt – und zwar mit circa 100 000 Euro.

veröffentlicht am 31.03.2019 um 15:18 Uhr
aktualisiert am 31.03.2019 um 16:20 Uhr

Der schlechte Zustand der Bahnhofstraße lässt erahnen, dass auch der dortige Regenwasserkanal nicht mehr astrein ist. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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BAD EILSEN. Mehrere alte Regenwasserkanäle im Ort müssen erneuert werden. Das hat die Inspektion des Rohrleitungsnetzes mit einer speziellen Videokamera im vergangenen Jahr ergeben. Festgestellt wurde nach Information der Gemeinde Bad Eilsen ein „umfangreiches Schadensbild“ in Form von Rissen, Versätzen und Krustenbildung. Betroffen sind demnach die Regenwasserkanäle in der Friedrichstraße, der Arensburger Straße und der Bahnhofstraße.

„Das kostet uns viel Geld“, berichtete Gemeindedirektorin Svenja Edler jetzt bei der Sitzung des Gemeinderates. Auf ungefähr 220 000 Euro schätzte sie die Gesamtkosten für die Erneuerung der Regenwasserkanäle. Abzüglich eines von der Samtgemeinde Eilsen zu tragenden Anteils – rund 100 000 Euro – würde das Vorhaben laut Edler somit unterm Strich mit circa 120 000 Euro bei der Gemeinde zu Buche schlagen. Dies allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Arbeiten an den Regenwasserkanälen im Zusammenhang mit ebenfalls geplanten Baumaßnahmen des Abwasserverbandes Auetal und der Stadtwerke Schaumburg-Lippe vorgenommen werden – im Zuge derer die drei Straßen nämlich ohnehin aufgerissen werden.

In ihre Schätzung eingerechnet hat Edler nach eigenen Angaben die „Misere“, dass solche öffentlich auszuschreibenden Projekte derzeit immer teurer werden. Hintergrund ist die anhaltend starke Nachfrage nach derartigen Bauleistungen und die daraus resultierende große Auslastung der ausführenden Unternehmen. Die Firmen setzten entsprechend hohe Preise an.

Vom Rat erbat die Gemeindedirektorin „grünes Licht“ dafür, die Ausschreibung der Regenwasserkanal-Erneuerung in den Ende April anstehenden Abstimmungsgesprächen mit dem Abwasserverband, den Stadtwerken und dem mit der Planung befassten Ingenieurbüro (Kirchner in Stadthagen) in Auftrag geben zu können. Das Ortsparlament hat daraufhin einstimmig beschlossen, Edler die benötigte Ermächtigung zu erteilen.




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