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A - Z-Basar in der Wandelhalle

Der gute Ruf spricht sich herum

BAD EILSEN. Für alle Liebhaberinnen und Liebhaber der schönen Dinge ist es ein Muss, den A-Z-Basar in der Wandelhalle des Fürstenhofes zu besuchen. Und es finden auch immer wieder „neue“ Künstler den Weg nach Bad Eilsen. So war jetzt erstmals Reinhard Albrecht aus Petershagen mit seinen Mosaikarbeiten zu Gast.

veröffentlicht am 10.04.2019 um 12:09 Uhr
aktualisiert am 10.04.2019 um 16:30 Uhr

Auch beim Kunstbasar ist immer Zeit für ein kleines Schwätzchen. Foto: möh

Autor:

Cord-Heinrich Möhle
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BAD EILSEN. Wer an Kunstgewerbe und Bastelarbeiten Interesse hat, für den ist es ein Muss, zweimal im Jahr zum A-Z-Kunstbasar in die Wandelhalle im Fürstenhof zu kommen, um sich inspirieren zu lassen und um einzukaufen. Aber auch für die Hobbykünstler ist es mittlerweile eine besondere Verpflichtung geworden, ihre Produkte auf dem Bad Eilser Basar vorzustellen.

Einer der Künstler, der jetzt das erste Mal im Kurort vertreten war, ist Reinhard Albrecht aus Petershagen, der Mosaike in allen Variationen im Gepäck hatte. Auch Andrea Ortmann aus Herford freute sich nach vielen Jahren, in denen die Termine nicht in ihren Kalender passten, wieder mit ihrer Porträtmalerei und ihren kreativen Angeboten aus Stoff und Wolle dabei zu sein.

Hauptthemen des jetzigen Basars waren natürlich der Frühling und das bevorstehende Osterfest. So reichten die Angebote von kunstvoll gebastelten Osternestern aus Eiern, Blumengestecken, Frühstücksbrettchen aus Holz und kreativen Arbeiten mit Papier über Blumengestecke in allen Variationen bis zu Aquarellkarten und Modeschmuck. Auch umhäkelte Ostereier, selbst gestrickte Mützen und Strümpfe sowie größere Holzarbeiten wie Hasen, Dackel, Eulen und Futterhäuschen für die Vögel waren zu sehen. Aber auch die „Mützen-Tante“ war da. Besucher, die noch Kleinigkeiten suchten, um ihr Heim zu Ostern zu verschönern, hatten daher eine breit gefächerte Auswahl.

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Andrea Ortmann sieht ihre Porträtmalerei als einen tollen Ausgleich für ihren stressigen Beruf. Foto: möh

Premiere auf dem Kunstbasar feierte Reinhard Albrecht, der seine Mosaikarbeiten für drinnen und für draußen präsentierte. Albrecht, der seine größeren und kleineren Arbeiten aus Fliesen, Glas oder auch Naturstein fertigt, sieht sein Hobby als Ausgleich für seine Tätigkeit als Physiotherapeut. Er war durch eine WhatsApp-Gruppe, in der sich 28 Hobbykünstler austauschen, auf den Basar in Bad Eilsen aufmerksam geworden und hatte sich spontan angemeldet. Vom Ambiente der Wandelhalle zeigte er sich sehr angetan und verkündete, er werde wiederkommen. Insgesamt, so der Künstler, besuche er im Jahr acht bis neun Events. Der Startschuss für 2019 fiel jetzt im Kurort.

Andrea Ortmann aus Herford hat als Bauingenieurin einen stressigen Job und sieht die Porträtmalerei als eine „tolle Entspannung“ an. Allerdings malt sie nicht live, sondern nach einer Bildvorlage. „Dann habe ich mehr Ruhe und kann die Personen wesentlich besser darstellen“, so Ortmann.

Die Künstlerin, die vor Jahren schon in der Wandelhalle und auch schon einmal auf dem Bauernmarkt vertreten war, verweist darauf, dass sie schon in der Schule liebend gern nach einer Vorlage malte. Sehr zum Verdruss ihrer Lehrer, die ihr, so Wortmann, einreden wollten, sie solle kreativ sein und aus dem Kopf heraus zeichnen. Und wenn sie keine Porträts malt, bastelt sie allerlei Dinge aus und mit Stoff und Wolle.

Kerstin Henke, Freizeittherapeutin im Rehazentrum und verantwortlich für die Organisation und Durchführung der Kunstbasare, zeigt sich recht zufrieden mit der Resonanz der Künstler. Sie müsse keine Werbung machen, Interessenten würden sich bei ihr melden, um einen Platz zu buchen.

Das Standgeld wird für einen gemeinnützigen Zweck gespendet. In diesem Frühjahr erhält das Geld die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Bad Eilsen, die mit der Spende bedürftige Senioren unterstützen möchte.




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