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Schnelles Internet bis 100 MBit/s

Deutsche Telekom verlegt in Schermbeck Glasfaserkabel

SCHERMBECK. Es tut sich was in dem beschaulichen Örtchen Schermbeck: Die Deutsche Telekom baut dort – Stichwort: schnelles Internet – das Breitbandnetz aus.

veröffentlicht am 11.03.2019 um 11:56 Uhr
aktualisiert am 11.03.2019 um 17:10 Uhr

Nach dem Verlegen der Leerrohre verschließen Bauarbeiter den dafür aufgebaggerten Straßenbereich wieder mit Asphalt. Foto: wk
Michael_Werk

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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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SCHERMBECK. Die Deutsche Telekom ist in dem Luhdener Gemeindeteil Schermbeck damit beschäftigt, moderne Glasfaserkabel in der Erde zu verlegen. Die Arbeiten dienen dem Ausbau des Breitbandnetzes, das dort dann deutlich schnellere Internetverbindungen ermöglicht, als bisher in dem kleinen Ort verfügbar sind.

Bis Ende Mai werde der Ausbau fertig sein, informiert Lena Raschke, Pressesprecherin des Unternehmens. In Schermbeck wird ihr zufolge ab Anfang Juni VDSL 100 buchbar sein, das Datenübertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) ermöglicht. Nördlich davon, Richtung Barkser Straße, könne dann VDSL 50 gebucht werden.

Wie von Raschke auf Anfrage weiter zu erfahren ist, wird der in Schermbeck vorhandene Kabelverzweiger („grauer Kasten“) auf die Vectoring-Technik umgestellt. Dazu muss dieser mittels Glasfaserkabel an das Kommunikationsnetz angeschlossen werden.

„2017 haben wir bereits eine Trasse unter der Bundesstraße 83 bis zum Ortseingang Kleinenbremen gebaut“, führt die Pressesprecherin weiter aus. Diese werde nun um circa 2730 Meter bis zum Kabelverzweiger in Schermbeck verlängert, wofür Tiefbauarbeiten erforderlich gewesen seien. Hauptsächlich zwischen Kleinenbremen und Barksen sei dabei ein sogenanntes Spülbohrverfahren eingesetzt worden. Aktuell würden die ausgebaggerten Bereiche entlang der jeweiligen Straßen in Schermbeck wieder geschlossen. „Hier sind wir in den letzten Zügen.“ Danach würden die Glasfaserkabel eingeblasen.

Für einen späteren „Fiber-to-the-Home“-Ausbau (FTTH) sind nach Auskunft von Raschke gleich ausreichend „Röhrchen“ (Speednetrohrverbände) verlegt worden, sodass diese Trasse für den FTTH-Ausbau nicht noch einmal neu aufgemacht werden muss.

Wer noch mehr wissen möchte, kann auf dem YouTube-Kanal „Telekom Netz“ weitere Informationen zum Netzausbau der Deutschen Telekom einholen, so etwa auch zu den Themen Vectoring und Spühlbohrverfahren.




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