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Betriebskosten und Umwelt im Blick

Dorfgemeinschaftshaus: Neue Heizungsanlage angedacht

AHNSEN. Seitens der Gemeinde Ahnsen wird überlegt, das Dorfgemeinschaftshaus mit einer neuen Heizungsanlage auszustatten. Vorgestellt werden soll, welche „grundlegenden Optionen“ es hinsichtlich solch einer Modernisierung gibt. Die Betriebskosten und die Umweltfreundlichkeit sollen dabei besonders im Fokus stehen.

veröffentlicht am 09.12.2018 um 19:11 Uhr

Die Tage der im Dorfgemeinschaftshaus vorhandenen alten Nachtspeicheröfen sind anscheinend gezählt. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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AHNSEN. Seitens der Gemeinde Ahnsen wird überlegt, das örtliche Dorfgemeinschaftshaus mit einer neuen Heizungsanlage auszustatten. Anfang nächsten Jahres wird dieses Thema gleich bei der ersten Sitzung des Gemeinderates auf der Tagesordnung stehen.

Vorgestellt werden soll, welche „grundlegenden Optionen“ es hinsichtlich solch einer Modernisierung gibt und was die jeweiligen Vor- und Nachteile sind, informiert Bürgermeister Harald Niemann. Zu berücksichtigen seien hierbei etwa die für die Anschaffung und Installation der Heizungsanlage anfallenden Kosten sowie die danach zu erwartenden Betriebskosten. Auch unter „nachhaltigen Umweltaspekten“ soll die mögliche Investition durchdacht werden. Die Ausarbeitung eines entsprechenden Konzeptes will die Kommune durch einen Fachingenieur begleiten lassen.

„Im Laufe des Jahres sollen sich die Überlegungen hin zu einer konkreten Umsetzungsplanung mit Beschlussfassung verdichten“, sagt Niemann. Die Anschaffung der neuen Heizungsanlage sei allerdings noch nicht für 2019 geplant.

In diesem Zusammenhang erinnert der Bürgermeister daran, dass im Frühjahr dieses Jahres bereits die Steuerung der alten – mit Strom betriebenen – Nachtspeicheröfen im Dorfgemeinschaftshaus modernisiert worden ist. Diese ist nun an das Internet angeschlossen und bezieht darüber die von Wetterdiensten jeweils für die nächsten paar Tage für Ahnsen angekündigten Wetterdaten, die automatisch in die Heizungssteuerung einfließen.

Zudem sei auch die Telefonanlage des Dorfgemeinschaftshauses erneuert und mit einem Zugang zum Internet versehen worden, ergänzt Niemann. Seitdem könne beispielsweise während der Sitzungen der Ratsfraktionen bei Bedarf im Internet recherchiert werden. Ferner sei für Gäste des Dorfgemeinschaftshauses ein kostenloser WLAN-Gastzugang eingerichtet worden.

Und: „Notrufe sind jederzeit möglich“, betont Niemann. Bei der alten Telefonanlage musste indes immer erst ein Kabel manuell umgesteckt werden, bevor aus dem Saal des Dorfgemeinschaftshauses heraus mittels eines dort installierten Wandtelefons telefoniert werden konnte. Dann jedoch konnte der Hausmeister, auf den die Anlage üblicherweise aufgeschaltet war, über jene Telefonanlage keine Gespräche führen.




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