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BUCHHOLZ/BÜCKEBURG. Im Prozess gegen einen Buchholzer (57), der 13-mal mit einem Anglermesser auf seine Frau eingestochen haben soll, hat das Gericht nach vier Verhandlungstagen eine Pause eingelegt. Weiter geht es am Dienstag, 4. Dezember, voraussichtlic

Ein Fall für die Psychiatrie?

BUCHHOLZ/BÜCKEBURG. Im Prozess gegen einen Buchholzer (57), der 13-mal mit einem Anglermesser auf seine Frau eingestochen haben soll, hat das Gericht nach vier Verhandlungstagen eine Pause eingelegt.
Weiter geht es am Dienstag, 4. Dezember, voraussichtlich mit der Erstattung eines psychiatrischen Gutachtens.

veröffentlicht am 16.11.2018 um 13:44 Uhr
aktualisiert am 16.11.2018 um 15:40 Uhr

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Einen Tag später will Richter Dr. Thorsten Garbe, Vorsitzender der Großen Hilfsstrafkammer am Bückeburger Landgericht, das Urteil verkünden. Der Angeklagte (57) hat sich schuldig bekannt, will an die Tat aber keine Erinnerung mehr haben.

Die Frau war an jenem 16. Mai blutüberströmt zum Nachbarhaus geflüchtet, anschließend schwer verletzt ins Krankenhaus gekommen und dort gerettet worden. Sie hatte viel Blut verloren. Nach den Messerstichen rammte sich der Ehemann die 20 Zentimeter lange Klinge selbst in den Bauch.

Der vom Gericht bestellte Psychiater soll nun unter anderem die Zurechnungsfähigkeit des Angeklagten beurteilen. Bei Tätern, die als zur Tatzeit schuldunfähig oder vermindert schuldfähig eingestuft werden, können Gerichte die Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie anordnen, wenn der Angeklagte als Gefahr für die Allgemeinheit gilt.

Der Buchholzer war früher bereits in einer psychiatrischen Klinik. Im Prozess hatte er berichtet, zeitweise Stimmen gehört und „geistige Aussetzer“ gehabt zu haben. Angeklagt ist der 57-Jährige wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. Die Ehefrau tritt vor Gericht als Nebenklägerin auf. ly




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