weather-image
Zehn Jahre „Teamer Turm Treff“ der Kirchengemeinde

„Ein Ort der Geborgenheit“

BAD EILSEN. Seit Gründung vor zehn Jahren hat der „Teamer Turm Treff“ der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bad Eilsen reichlich frischen Wind in deren Kinder- und Jugendarbeit gebracht. Zu den Projekten, die von dieser Aktivgruppe geplant, vorbereitet und durchgeführt werden, zählen zum Beispiel unter das Motto „Nacht der Geschichte“ gestellte Vorleseabende, der gelegentliche „Brunch for Kids“, die alljährlichen Heilig-Abend-Musicals in der Christuskirche sowie etwa Zeltlager und Sommerferien-Freizeiten im Ausland. Was die „Türmer“ noch alles auf die Beine stellen, lesen Sie morgen in Ihrer SZ/LZ oder heute hier:

veröffentlicht am 16.11.2018 um 12:14 Uhr

Die „Teamer-Turm-Treff“-Band steuerte Lobpreismusik zur Jubiläumsfeier bei. Foto: wk
Michael_Werk

Autor

Michael Werk Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Nebenbei helfen die Ehrenamtlichen innerhalb der Gemeinde überall da mit, wo ihre Unterstützung benötigt wird - so beispielsweise bei der Ausrichtung von diversen Veranstaltungen. Das berichtet Ingmar Everding, der die Gruppe damals als Ehrenamtlicher mit ins Leben gerufen hat. Heute ist der 32-Jährige als Diakon der beiden Kirchengemeinden Bad Eilsen und Steinbergen für deren Kinder- und Jugendarbeit zuständig und auf diese Weise weiterhin im „Teamer Turm Treff“ engagiert.

Insgesamt seien es rund einhundert Personen, die die Kinder- und Jugendarbeit im Laufe der vergangenen Jahre geprägt haben, betont Everding. Und von diesen Ehrenamtlichen seien gut sechzig Leute zur jetzigen Jubiläumsfeier des „Teamer Turm Treffs“ gekommen. Diesen Geburtstag hat die Gruppe recht unkonventionell in der Kirche gefeiert: mit einer Live-Band aus den eigenen Reihen (und Pastor Felix Nagel als Gitarrist), einer Cocktailbar und einer in dem Gotteshaus aufgebauten Hüpfburg. Genau genommen waren es sogar zwei Hüpfburgen: eine, auf der sich die Teilnehmer mittels zweier aufgeblasener „Keulen“ ein spaßiges Kräftemessen liefern konnten, und eine noch größere „Adventure“-Hüpfburg, auf der sie sich beim Durchklettern eines Parcours vergnügen konnten. Damit die beiden Spielgeräte in die Kirche passten, hatten die „Teamer-Turm-Treff“-Aktiven die dort sonst stehenden Sitzbänke für die Dauer der Feier rausgeräumt. Zur Verköstigung der Teilnehmer hatten sie einen fahrbaren Pizzaofen organisiert, dessen Betreiber damit vor dem Gebäude Pizzen buk.

„Wir sind ja erst zehn Jahre alt, deswegen machen wir halt auch ein bisschen ‚Kindergeburtstag‘“, erklärte Everding hierzu. Vor zehn Jahren indes, räumt er ein, hätte man noch keine solche Veranstaltung in dem Kirchengebäude aufziehen können, bei der die Kirchenbänke vorübergehend gegen Hüpfburgen ausgetauscht werden. Doch weil sich der „Teamer Turm Treff“ seit seiner Gründung großes Vertrauen erarbeitet hat und weil die Gemeinde ja auch ihrerseits vom Engagement dieser Gruppe profitiert, gibt es nach Auskunft des Jugenddiakons heute keinerlei Einwände gegen derartige Aktionen.

Insgesamt rund sechzig aktive und ehemalige Mitglieder der Gruppe feierten deren zehnjähriges Bestehen. Im Hintergrund zu sehen: die kleinere der beiden in der Christuskirche aufgestellten Hüpfburgen. Foto: wk
  • Insgesamt rund sechzig aktive und ehemalige Mitglieder der Gruppe feierten deren zehnjähriges Bestehen. Im Hintergrund zu sehen: die kleinere der beiden in der Christuskirche aufgestellten Hüpfburgen. Foto: wk

Selbstredend war der christliche Glaube bei der Jubiläumsfeier ebenfalls ein Thema: Zum einen intonierte die Band an diesem Abend mehrere Lieder der Kategorie Lobpreismusik, zum anderen stand auch eine Andacht einschließlich Gebet und Segen auf dem Programm.

Darüber hinaus erzählten einige Teilnehmer, was ihnen der „Teamer Turm Treff“ bedeutet: Die Mitwirkung in dieser Gruppe, die „ein Ort der Geborgenheit, Liebe und Freundschaft“ sei, habe sie persönlich und in ihrem Glauben weitergebracht, berichtete Elena Loos. Überdies habe sie hier richtige Freunde gefunden und gelernt, so akzeptiert zu werden wie man ist.

Antonia Russo, die erst seit einem halben Jahr mit von der Partie ist, hob den Zusammenhalt hervor, und dass trotz der großen Altersunterschiede in dieser Aktivengruppe alle gleich seien. Und Lea Schröder (21) sagte, dass sie die Mitarbeit im „Teamer Turm Treff“ als bereichernd empfinde („es füllt mich aus“).




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare