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Irritierende Verkehrsregelung am Gemeindeparkplatz

Ein Schildbürgerstreich?

BAD EILSEN. Ein Verkehrsschild im Bereich einer Parkplatzausfahrt hat Fragen aufgeworfen. Und derjenige, der dafür verantwortlich ist, hat bei seinem Tun nicht weiter nachgedacht.

veröffentlicht am 09.01.2019 um 10:45 Uhr
aktualisiert am 10.01.2019 um 01:24 Uhr

Ja, was denn nun: Darf man hier auch geradeaus fahren oder nicht? Foto: wk
Michael_Werk

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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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BAD EILSEN. Benutzer des beim Schützenhaus gelegenen öffentlichen Bus- und Pkw-Parkplatzes der Gemeinde Bad Eilsen haben zwei Möglichkeiten, mit ihrem Fahrzeug von dort wieder wegzukommen: Entweder sie nehmen die obere Ausfahrt an der Bückeburger Straße oder sie wählen die untere Ausfahrt an der Straße Im Langen Kamp.

Die Beschilderung an der unteren Parkplatzausfahrt hat seit geraumer Zeit jedoch Fragen aufgeworfen. Denn während die auf das dortige Betonpflaster aufgemalten Richtungspfeile unter anderem diesen Weg weisen, verbot ein links an der Ausfahrt aufgestelltes Verkehrsschild (Zeichen 267) kurioserweise die Einfahrt in den „Langen Kamp“.

Ein Schildbürgerstreich erster Güte, möchte man meinen. Tatsächlich aber hat sich jemand einen vermeintlichen Scherz erlaubt, und das Verbotsschild umgedreht. Das ist von Christel Bergmann, der Bürgermeisterin der Gemeinde, zu erfahren. Noch an demselben Tag, an dem sie jetzt von dieser Zeitung auf die irritierende Ausschilderung angesprochen worden ist, hat sie auch schon die Wiederherstellung des ursprünglichen – korrekten – Zustandes veranlasst.

Sie sei immer dankbar, wenn Menschen aufmerksam sind und diese die Verwaltung über etwaige Problemstellen informieren, betont Bergmann bei dieser Gelegenheit. Dass Verkehrsschilder umgedreht werden, damit sieht sie sich übrigens nicht zum ersten Mal konfrontiert: Schon mehrfach sei dies an verschiedenen Stellen im Bereich der Straße Im Langen Kamp passiert. Wer für derlei Aktionen verantwortlich ist, darüber kann sie freilich nur spekulieren. Mutmaßlich seien es Jugendliche gewesen, sagt die Bürgermeisterin.




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