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Geldspende für Senioren

Erlös der Standgebühren vom A-Z-Markt geht in gute Hände

BAD EILSEN. Alljährlich werden die Erlöse aus den Standgebühren des A-Z-Marktes für eine „gute Sache“ in der Region gespendet. Kerstin Henke, Freizeittherapeutin der Reha-Klinik Bad Eilsen und Organisatorin des Marktes, ist es wichtig, dass die Spendengelder immer im Landkreis Schaumburg bleiben.

veröffentlicht am 30.04.2019 um 13:47 Uhr
aktualisiert am 01.05.2019 um 18:10 Uhr

Pastor Hendrik Blank und Andrea Grünewald vom Kirchenvorstand freuten sich über die Spende für die Senioren im Ort, überreicht von Elke Uland von der Verwaltungsleitung des Reha-Zentrums und Kerstin Henke. Foto: hil
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BAD EILSEN. Ihrer Meinung nach gibt es auch hier vor Ort genügend Einrichtungen, die eine Unterstützung gut gebrauchen können. Meist gingen die Spendengelder bisher an Projekte für Kinder und Jugendliche, diesmal sollten jedoch bedürftige Senioren bedacht werden. „Mir war zur Weihnachtszeit an den „Wunschbäumen“ aufgefallen, dass sich viel Senioren einfachste Wünsche nicht erfüllen können. Das hat mich sehr betroffen gemacht, und die Idee entstand“, so Henke.

Bei der Suche nach einem geeigneten Partner, jemanden der in der Materie steckt, kam die evangelische Kirchengemeinde Bad Eilsen ins Spiel. Die Pastoren Hendrik Blank und Felix Nagel besuchen gemeinsam mit einem Team von Ehrenamtlichen regelmäßig oder zu besonderen Anlässen zahlreiche Senioren und wissen häufig um deren Probleme. „Älteren Menschen, die alleine Leben oder auch denen, die eine Seniorenresidenz finanzieren müssen, ist es oft nicht möglich, sich am sozialen Leben zu beteiligen, da die Rente einfach zu klein ist“, so Blank. Umso mehr freute er sich, die Spende in Höhe von 310 Euro entgegen zu nehmen. „Wir werden dieses Geld auf denen Fall sinnvoll einsetzen, ich habe da schon einige Ideen“, so der Pastor.

Andrea Grünewald vom Kirchenvorstand arbeitet selber in der Seniorenbetreuung und weiß ebenfalls um deren Probleme: „Da unsere „Alten“ kein Sprachrohr haben und sie eher Schweigen, als auf sich aufmerksam zu machen, werden sie leider allzu oft vergessen“.

Zum Abschluss betonte Henke: „Der Topf für die Senioren bei der Kirchengemeinde kann noch weiter gefüllt werden, Nachahmer sind gesucht!“hil




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