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Ungewöhnliches Treffen vor dem Feuerwehrgerätehaus des Kurortes

Familiengottesdienst bei den Blauröcken

BAD EILSEN. Gottesdienste außerhalb der Kirche sind auch im Kurort etwas Ungewöhnliches. In der Vergangenheit traf man sich in der warmen Jahreszeit mehrfach im Kurpark vor der Konzertmuschel. Diesmal kam man an einem ganz besonderen Ort zusammen – dem Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus.

veröffentlicht am 13.05.2019 um 13:40 Uhr
aktualisiert am 13.05.2019 um 23:00 Uhr

Gleich zwei Seelsorger gestalteten den Gottesdienst: im Vordergrund Pastor Hendrik Blank, sitzend Pastor Karl Koller. Foto: sig

Autor:

Siegrfried Klein
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Dass es eine sinnvolle Beziehung zwischen der Kirche und den Blauröcken gibt, beweist nachhaltig dieser Leitspruch: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“. Dieser inzwischen schon historische Wahlspruch hing auch in großen Lettern auf einem weißen Banner vor dem Feuerwehrhaus. Es ist nachvollziehbar, dass die evangelische Kirche einmal auf diese Weise den zahlreichen ehrenamtlichen Kräften der Ortswehr Danke sagen wollte für ihren selbstlosen und längst nicht immer ungefährlichen Einsatz, bei dem es nicht nur um den Schutz von Hab und Gut geht, sondern nicht selten auch um die Gesundheit oder sogar das Leben von Menschen. Offenbar stand auch Petrus hinter diesem Vorhaben, denn die Teilnehmer saßen im vollen Sonnenschein auf Stühlen und Bänken. Besonders stark vertreten waren die Angehörigen der Feuerwehr, aber es kamen auch Zuhörer aus der Nachbargemeinde Steinbergen.

Pastor Hendrik Blank nahm in seiner Ansprache mehrfach Bezug auf das selbstlose Tun der Blauröcke. Dazu gab es ein Anspiel von zwei Konfirmanden zu diesem beispielhaften Engagement.

Anerkennung für den aus Nächstenliebe geleisteten Einsatz zollte auch Pastor Karl Koller aus Steinbergen, der in seiner Predigt auf den göttlichen Segen einging, der dieses Handeln begleitet. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Band „Leuchtfeuer“ und dem Keyboarder Adrian Blank. Die Kollekte ist für ein Bildungszentrum bei Bethlehem bestimmt, in dem Jungen und Mädchen gemeinsam lernen und sich aufs Leben vorbereiten können.

Pastor Hendrik Blank inmitten der Besucher des Gottesdienstes. Foto: sig

Nach dem Gottesdienst bot sich den Teilnehmern die Möglichkeit zu einem regen Gedankenaustausch. Dabei wurden sie auch von der Feuerwehr verpflegt und mit Getränken versorgt.




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