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Himmel über der Samtgemeinde hell erleuchtet / Mit Nachbarn auf der Straße das neue Jahr begrüßt

Gefeiert und geböllert, was das Zeug hält

EILSEN. Stolz zeigte sich in diesem Jahr der Freizeitfußballclub (FFC) Luhden zum Jahreswechsel, denn er veranstaltete die einzige öffentliche Silvesterfeier in der Samtgemeinde. So war es nicht verwunderlich, dass Vorsitzender Jörg Brandt auch Gäste aus Ahnsen und Heeßen im Saal Thies begrüßen durfte. Ansonsten wurde in der Samtgemeinde im Freundes- und Familienkreis gefeiert.

veröffentlicht am 01.01.2019 um 17:08 Uhr
aktualisiert am 01.01.2019 um 19:10 Uhr

Im neuen Jahr feiern die Nachbarn im Licht der Laterne und der großen Wunderkerzen auf der Straße weiter und freuen sich über die am Himmel explodierenden Raketen. Foto: möh

Autor:

CORD-HEiNRICH MÖHLE
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EILSEN. Gut gegessen, gepflegt gefeiert sowie mit Leuchtraketen, Böllern und Knallern das alte Jahr verabschiedet und das neue Jahr mit vielen lobenswerten Vorsätzen begrüßt. So lautet das Fazit über die „Nacht der Nächte“ in der Samtgemeinde Eilsen. Gefeiert, das aber wieder bis zum Abwinken, wurde in Eilsen zumeist im Familien- und Bekanntenkreis. Lediglich im Saal der Gastwirtschaft Thies ließen es die Gäste öffentlich „krachen“. Der Freizeitfußballclub (FFC) hatte keine Mühen und Kosten gescheut, um eine zünftige Party auf die Beine zu stellen.

„Klein, aber fein“ – das war das Motto der überaus gemütlichen Fete bei Thies. Und das in diesem Dorf besonders gefeiert wird, hatte sich auch bis Ahnsen und Heeßen herumgesprochen. Der FFC-Vorsitzende Jörg Brandt freute sich, die auswärtigen Gäste auf der einzigen öffentlichen Silvesterfeier in der Samtgemeinde begrüßen zu dürfen. Nach einem gemeinsamen Essen war schließlich im festlich geschmückten Saal die Bühne frei, um ausgiebig zu tanzen. Als Discjockeys hatten abwechselnd Joanne Thies und Jörg Brandt die Verantwortung für die „richtige“ Musik übernommen. Keine Frage, um Mitternacht gab es Krapfen und Sekt, um das neue Jahr gebührend willkommen zu heißen.

Aber es muss nicht unbedingt öffentlich gefeiert werden, um mit viel Spaß und Freude in das neue Jahr zu „rutschen“. Wenn auch im Vorfeld einige Leute bedauerten, dass das Palais im Park keine Feier anbot, so feierte man dennoch gut gelaunt – zumeist im Freundes- und Bekanntenkreis – den Jahreswechsel. Und gegen 24 Uhr wurde es dann doch „öffentlich“, denn die Nachbarn trafen sich vielerorts auf der Straße und begrüßten gemeinsam das neue Jahr mit einem Glas Sekt.

Die Damen im Saal Thies ergreifen zwischendurch die Möglichkeit, einmal „unter sich zu quatschen“. Foto: möh

Der Himmel über der Samtgemeinde war um Mitternacht nicht nur hell erleuchtet, sondern strahlte in allen nur erdenklichen Farben, und die Luft war voll vom Schwefelgeruch des abgebrannten Feuerwerks.

Auch wenn einige Umweltschützer vor dem letzten Tag des Jahres bereits darüber geklagt hatten, wie viel Feinstaub zum Jahreswechsel durch die Knallerei freigesetzt werde, ließen sich die Eilser nicht beirren und böllerten, was die Geldbörse hergab. Zitat eines jungen Mannes: „Einmal im Jahr erlaube ich mir diesen Spaß – und den lasse ich mir keinesfalls vermiesen.“




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