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Liebe mit vielen Höhen und Tiefen

Gerhild Bitzer gibt Konzert in Wandelhalle des Rehazentrums

BAD EILSEN. Eine Reise mit bekannten und eigenen Liedern präsentierte die Sängerin und Komponistin Gerhild Bitzer in der Wandelhalle des Rehazentrums. 60 Minuten lang begleitete sie sich selbst auf dem Klavier, sang zudem a cappella und zitierte auch Gedichte und Verse, die sich allesamt mit der Liebe beschäftigten.

veröffentlicht am 31.01.2019 um 11:57 Uhr
aktualisiert am 31.01.2019 um 19:10 Uhr

Gerhild Bitzer tritt in der Wandelhalle des Fürstenhofes auf. Foto: möh

Autor:

Cord Heinrich Möhle
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BAD EILSEN. Klein, aber fein hat sich das Konzert der Sängerin und Liedermacherin Gerhild Bitzer in der Wandelhalle des Rehazentrums präsentiert. 60 Minuten dauerte die bunte Liederreise zum Thema „Liebeslust und Liebesfrust“.

Die Künstlerin reiste mit ihrem Publikum über „Berg und Tal“, wobei die Höhen die Lust und die Tiefen den Frust darstellten. Bitzer begleitete sich selbst auf dem Klavier, sang zudem a cappella und zitierte auch Gedichte und Verse, die sich allesamt mit der Liebe beschäftigen.

Die Künstlerin nahm die Gäste nicht nur mit bekannten und eigenen Liedern zum Freuen und zum Träumen mit auf die Liederreise, sondern fungierte auch als „Reiseleiterin“, indem sie die Bedeutung der einzelnen Stücke erläuterte. Einige der Songs waren recht unbekannt, andere wiederum wie „Hallelujah“ von Leonard Cohen und „Rauschende Ballnacht“ von Zarah Leander sehr berühmt.

Ferner waren englische Lieder, eine italienische Arie und „Weil du mich magst“ von Konstantin Wecker aus dem Kindermusical „Es lebte ein Kind auf Bäumen“ im Repertoire. Bitzer forderte ihr Publikum zudem auf, bei einigen Stücken mitzusingen. Die Besucher zeigten sich begeistert. Die Künstlerin durfte ihr Konzert nicht ohne Zugabe beenden. Sie verabschiedete sich entsprechend der Tageszeit mit einem Gute-Nacht-Lied.

Bitzer, die in Hannover geboren wurde, schreibt seit ihrem 13. Lebensjahr eigene Lieder und gab bereits 1989 mit diesen Songs erste Konzerte in der Landeshauptstadt. Sie absolvierte ihr Musikstudium 1996 mit dem Diplom der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Seitdem lebt und arbeitet sie in Osnabrück als Klavierlehrerin, Komponistin und Sängerin.

In einigen Musikprojekten wie „Das kleine Liederfest“, „Rock und Poesie“ oder „Vertonte Deutsche Dichtung“ war sie maßgeblich dabei. Im Rahmen der Berliner Filmfestspiele gewann sie bereits im Jahre 1990 den ersten Preis als Liedermacherin.

Mit ihren diversen Programmen gastiert die Künstlerin viel in Kurkliniken „rund um Osnabrück“, die sie an einem Tag erreichen kann. So lernte sie auch Kerstin Henke, die Freizeittherapeutin der heimischen Reha-Klinik, kennen, die sie schließlich für das Konzert in der Wandelhalle verpflichtete.




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