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EU, Landkreis und Gemeinde finanzieren Sanierung

Gesperrt: Sanierung der Auebrücke kostet rund 34 100 Euro

HEEßEN. Spaziergänger, die den an der Bückeburger Aue entlangführenden Wanderweg unter ihre Sohlen nehmen, stoßen in Heeßen dieser Tage auf ein Hindernis. Denn die südlich der Straße „Im Wiesengrund“ gelegene, kleine Auebrücke ist aufgrund der dort laufenden Sanierungsarbeiten auf beiden Seiten mit einem Gitterzaun gesperrt. Zudem ist die Brücke mit Kunststoffplanen provisorisch überdacht und zu allen vier Seiten hin dichtgemacht worden.

veröffentlicht am 16.12.2018 um 13:49 Uhr
aktualisiert am 16.12.2018 um 16:50 Uhr

„Kunst“ am Bau: Unter der Planenabdeckung härtet die neue Beschichtung der Auebrücke aus. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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HEEßEN. Spaziergänger, die den an der Bückeburger Aue entlangführenden Wanderweg unter ihre Sohlen nehmen, stoßen in Heeßen dieser Tage auf ein Hindernis. Denn die südlich der Straße Im Wiesengrund gelegene kleine Auebrücke ist aufgrund der dort laufenden Sanierungsarbeiten auf beiden Seiten mit einem Gitterzaun gesperrt. Zudem ist die Brücke mit Kunststoffplanen provisorisch überdacht und zu allen vier Seiten hin dichtgemacht worden.

Dazu ist von Bernd Schönemann, dem Gemeindedirektor der Gemeinde Heeßen, zu erfahren, dass die das Fließgewässer überspannende Trägerplatte der Brücke gerade erst mit einer rutschhemmenden Beschichtung versehen worden ist. Damit dieses Gewerk von dem beauftragten Bauunternehmen wetterunabhängig erledigt werden konnte und der neue Belag nun richtig aushärten kann, ist die Planenabdeckung installiert worden. Da das Aushärten der Beschichtung wegen der niedrigen Außentemperaturen etwas länger dauert als bei sommerlichen Temperaturen, bleibt der provisorische Wetterschutz ein paar Tage länger als sonst erforderlich stehen – auch, um diesbezüglich auf Nummer sicher zu gehen. Insgesamt zwei Wochen, schätzt Schönemann, bleibe die Auebrücke wohl gesperrt, bevor diese wieder zur Benutzung freigegeben werde.

Der Beschichtung der Trägerplatte war die Instandsetzung eines der beiden Widerlager der Brücke vorausgegangen: Lose Teile des von Rissen durchzogenen Bauelements wurden entfernt, und das betroffene Widerlager wurde danach zur Wasserseite hin neu (an)betoniert.

Die komplette Sanierung kostet laut Schönemann rund 34 100 Euro. Abzüglich zweier Zuschüsse (knapp 12 600 Euro von der Europäischen Union und gut 6300 Euro vom Landkreis Schaumburg) errechnet sich ein Restbetrag in Höhe von circa 15 200 Euro, den die Gemeinde und die Samtgemeinde Eilsen jeweils zur Hälfte tragen müssen.

„Für das kommende Jahr ist geplant, das Metallgeländer der kleinen Auebrücke zu entrosten und dies anschließend mit einem neuen Farbanstrich zu versehen“, so der Gemeindedirektor.




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