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Kühe bleiben ganz gelassen

Himmelfahrtsgottesdienst im Kuhstall lockt 300 Besucher an

LUHDEN. Der Kuhstall von Familie Tecklenburg hat am Donnerstag eine wunderbare Kulisse für den Gottesdienst zum Himmelfahrtstag geboten. Hier trafen sich Jung und Alt, um mit dem Team um Pastor Felix Nagel Gottes Wort zu hören und Gemeinschaft zu erleben – Auge in Auge mit den Kühen.

veröffentlicht am 30.05.2019 um 16:12 Uhr
aktualisiert am 30.05.2019 um 16:50 Uhr

Die Kühe ließen sich beim Gottesdienst nicht aus der Ruhe bringen, sondern beobachteten interessiert das Geschehen. Foto: hil
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Autor

Anja Hillmann Reporterin
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Es hatte schon einen Hauch von Almauftrieb, als man die Besucher, Fußgänger, Radfahrer, Kinder und Erwachsene zum Winterberg strömen sah. Friederike Tecklenburg und Pastor Felix Nagel zeigten sich überwältigt, dass so viele Menschen gekommen waren, um den Stall zu besuchen und „Von heiligen Kühen und anderen Dingen die uns heilig sind“ zu hören.

In der Begrüßung erzählte Tecklenburg davon, wie sie im Winter, als der Stall hell erleuchtet über Luhden strahlte, auf die Idee kam, hier einen Gottesdienst zu feiern. Pastor Nagel hatte die Idee sofort aufgegriffen und nun mit einem engagierten Helferteam in die Tat umgesetzt. Der Stall, für die Familie Tecklenburg ein Ort der Ruhe und des Friedens, strahlte auch an diesem Feiertag Gelassenheit und Wohlbefinden aus. Denn obwohl an die 300 Besucher da waren, ließen sich die Schwarzbunten nicht aus der Ruhe bringen, sondern beobachteten neugierig, was da so vor sich ging.

Neben dem CVJM-Posaunenchor Rolfshagen/Bad Eilsen unterstützte die Kirchenband „(A)Cross“ den Gottesdienst musikalisch. Kinder der Hortgruppe aus der Kita „Emmaus“ trugen ein zauberhaftes Anspiel über die schönste Kuh im Stall vor, und die Dorfjugend Heeßen begeisterte mit ihren fliegenden Röcken. Im Anschluss lockten Kaffee und Kuchen sowie Kaltgetränke und Bratwurst.

„Wie schön, dass Kirche merkt, wie wichtig es ist, von der Kanzel herabzusteigen, dem Volk auf Augenhöhe zu begegnen und sich dafür sogar unter die Kühe zu mischen“, so die Meinung vieler Anwesenden, die ein tolles Ereignis erlebten.




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