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„Kirmes am Park“ trotzt dem schlechten Wetter

„Ich find’s total super “

BAD EILSEN. Die Premiere der auf dem Remisen-Gelände in Bad Eilsen (Bahnhofstraße) aufgezogenen „Kirmes am Park“ hat unter dem widrigen Aprilwetter gelitten. Dennoch gab es positive Kommentare zu hören – von Besuchern, Schaustellern und vom Veranstalter.

veröffentlicht am 28.04.2019 um 14:38 Uhr
aktualisiert am 28.04.2019 um 16:30 Uhr

In der Vertikalschaukel „Air Race“ hatten die Kinder Spaß bei einem „Becher-Spiel“: Gewinner war derjenige, der am Ende der rasanten Fahrt noch das meiste Wasser im Becher hatte. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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BAD EILSEN. Vieles kann man planen, nur das Wetter nicht: Das ist auch bei der in Bad Eilsen auf dem Remisen-Gelände (Bahnhofstraße) aufgezogenen Premiere der „Kirmes am Park“ der Fall gewesen. Hatte sich der Frühling zuvor von seiner schönen Seite gezeigt, stellten sich zu der dreitägigen Veranstaltung niedrige Außentemperaturen und über weite Strecken Regen ein.

Dennoch lockte der Jahrmarkt – vor allem während der trockenen Phasen – etliche Besucher an, wobei man allerdings nicht von einem Massenansturm sprechen konnte. Obwohl: Zum Feuerwerk am Freitagabend seien mindestens 500 Leute gekommen, wobei viele anschließend noch eine ganze Weile dageblieben seien, berichtete Jürgen Schädel (Agentur „Fußballgames Deluxe“, Lauenau), der die dreitägige Veranstaltung ausgerichtet hatte. Knapp 20 Schausteller mit Fahrgeschäften und Verkaufsständen hatte er dafür in den Kurort geholt.

„Man sieht, dass die Leute hier eine Kirmes haben wollen“, befand Willi Voß, der Betreiber des Vertikalschaukel-Fahrgeschäftes „Air Race“. Überdies sprach er von einer „trotz schlechten Wetters positiven Resonanz“. Er versäumte aber nicht, noch anzumerken, dass bei Sonnenschein sicherlich „das Dreifache an Leuten“ gekommen wäre.

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Mit ein paar Kindern und deren Eltern im Schlepptau traf der Spielmannszug Ahnsen musizierend auf der Kirmes ein. Foto: wk

Durchaus zufrieden mit der Besucherzahl zeigte sich zudem die Schaustellerin Manuela Klaasen (Crêperie „Der Feinschmecker“). Als Grund dafür nannte sie, dass die Leute nicht nur zum Gucken gekommen seien („Sehleute“), sondern auf dem Jahrmarkt tatsächlich auch Geld ausgegeben hätten. Und überhaupt: „Der Ort, der Kirmesplatz – es passt alles.“

Positive Stimmen gab es auch von Besuchern zu hören: „Ich find’s total super – das muss man unterstützen“, kommentierte die Bad Eilserin Heike Bunde die Kirmes. Daher hatte sie der Veranstaltung an zwei Tagen hintereinander mit Ehemann und Sohn (12) einen Besuch abgestattet.

Für die Größe des Ortes sei der Jahrmarkt, was dessen Angebot an Verkaufsständen und Fahrgeschäften betrifft, absolut angemessen, meinte sie. Und Ehemann Matthias Bunte ergänzte:„Es ist für jeden was dabei.“

Auf nur wenig Interesse stieß indessen der Laternenumzug, der am Samstagabend auf dem Programm stand und vom Spielmannszug Ahnsen angeführt wurde. Los ging dieser an der Kindertagesstätte „Sinai“ an der Schulstraße in Heeßen, Ziel war das Remisen-Gelände: Nur eine Handvoll Kinder nahm an dem kleinen Marsch teil. Möglicherweise lag die geringe Beteiligung an der für kleine Kinder schon zu späten Startzeit (20 Uhr) oder etwa daran, dass es für einen Laternenumzug zu jener Uhrzeit noch zu hell war.




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