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Auf Versammlung Termine bekannt gegeben

„IGEL“ will das Dorf und auch die Aue von Unrat befreien

EILSEN. Die Interessengemeinschaft zur Förderung und Erhaltung der Lebensqualität in der Samtgemeinde Eilsen („IGEL“) ist auch aktiv, wenn die Öffentlichkeit nicht mit dabei ist.

veröffentlicht am 04.03.2019 um 12:31 Uhr

„IGEL“-Vorsitzender Herbert Hagen. Foto: möh
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EILSEN. So erklärte Vorsitzender Herbert Hagen während der Mitgliederversammlung, dass Vertreter des Vorstandes zu allen Sitzungen der einzelnen Gemeinderäte bzw. Samtgemeinderates gehen und sich auf diese Weise über aktuelle politische Themen informieren.

Gleichzeitig, so der Vorsitzende, sei es seit einigen Jahren guter Brauch, dass sich der Verein einmal pro Jahr mit Vertretern aus der heimischen Politik zu einer Aussprache treffe. Hagen: „Das dient der Vertrauensbildung auf beiden Seiten“.

In diesem Jahr hat „IGEL“ wieder einiges vor. So findet bereits am 15. Juni die sogenannte Dorfreinigung in Luhden statt. Wann und wo sich die Mitglieder treffen, um Müll, den unliebsame Zeitgenossen in der Umwelt entsorgen, einzusammeln, wird der Verein noch rechtzeitig bekanntgeben. Auch die Aue von Bad Eilsen bis hin nach Buchholz soll wieder gereinigt werden und zwar am 27. Juli. Die Mitglieder, die helfen möchten, treffen sich um 10 Uhr an der Remise in Bad Eilsen.

Natürlich ist „IGEL“ auch wieder mit von der Partie, wenn am 22. Juni die Luhdener Vereine ihr traditionelles Bouleturnier austragen. Diese Veranstaltung beginnt um zehn Uhr auf der Anlage an der Sporthalle. Da sich der Verein finanziell an der Sanierung der Minigolf-Anlage im Bad Eilser Kurpark beteiligt hat, will „IGEL“ natürlich auch mit dabei sein, wenn im Frühjahr wieder ein Turnier zur Saisoneröffnung stattfindet. Diese Veranstaltung ist für Anfang April vorgesehen, wie Hagen mitteilte.

Für September ist ein Besuch auf Gut Oelbergen in Poggenhagen (Auetal) geplant. Die Familie Haake betreibt dort eine Biolandwirtschaft und baut vor allem Nischenprodukte an. Außerdem brennt die Familie in eine kleinen Auflage den „Oelberger Dinkelkorn“. Ebenfalls noch in diesem Jahr möchte „IGEL“ die Schaumburger Waldimkerei in Reinsdorf besichtigen.

Die Interessengemeinschaft wird sich nach Auskunft des Vorsitzenden finanziell erkenntlich zeigen, wenn demnächst Schilder aufgestellt werden sollen, die auf den Luhdener und den Bad Eilser Friedhof hinweisen. Derzeit prüft der Verein zudem, ob es sinnvoll sei, einen Baum für den neugestalteten Bereich an der Luhdener Sporthalle zu spendieren.

Finanziell ist der Verein mit seinen aktuell 124 Mitgliedern recht gut aufgestellt, wie die Schatzmeisterin Kerstin Nottmeyer der Versammlung mitteilte. Die Kassenprüfer Björn Bielinski und Björn Metzer teilten schriftlich mit, dass die Prüfung keine Beanstandungen ergeben hätte. So wurden die Kassenwartin und der Vorstand einstimmig entlastet. Die Versammlung sprach sich zudem dafür aus, beide Kassenprüfer für ein weiteres Jahr mit dieser Aufgabe zu beauftragen.

Übrigens: Vorsitzender Herbert Hagen dankte nicht nur seinem Vorstand (Rainer Wolff und Paul Mühe sen., Kassenwartin Kerstin Nottmeyer, Schriftführer Ulrich Gramkow und Beisitzer Jörg Müller, Friedrich Slawitschek, Nicole Hoffmann und Hartmut Büscher) für die geleistete Arbeit, sondern auch allen Mitgliedern für ihre Treue, denn, so Hagen: „Ein Verein ist nichts ohne seine Mitglieder“. Er freute sich zudem, Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann, die Bad Eilser Bürgermeisterin Christel Bergmann und den stellvertretenden Luhdener Bürgermeister Karl-Heinz Voigt sowie Gemeindedirektor Andreas Kunde an diesem Abend begrüßen zu dürfen.möh




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