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29. November: Anwohner wollen mit Agrar-Service Hasse sprechen

Info-Zettel im Dorf verteilt

HEEßEN. Das vor einigen Wochen bei einer Sitzung des Heeßer Gemeinderates angeregte Gespräch zwischen dem örtlichen Agrar-Unternehmer Dirk Hasse und jenen mehr als zwanzig Anwohnern, die sich durch dessen Betrieb gestört fühlen, ist bislang noch nicht zustande gekommen. Das hat einer der von Lärm- und Staubbelastungen genervten Bürger bei der jetzigen Tagung des Ortsparlamentes moniert.

veröffentlicht am 20.11.2018 um 14:31 Uhr
aktualisiert am 20.11.2018 um 17:30 Uhr

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Michael_Werk

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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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Dabei wies er darauf hin, dass Dirk Hasse einem in dieser Zeitung erschienenen Bericht nach gesagt habe, ebenfalls ein klärendes Gespräch mit den betroffenen Bürgern führen zu wollen.

Als Vater des Agrar-Unternehmers bestätigte der Heeßer Ratsherr Gerhard Hasse (parteilos), dass es solch ein Gespräch zwischen den Konfliktparteien geben werde. Als Termin dafür habe man den kommenden Monat ins Auge gefasst.

Dass sich sein Sohn, Dirk Hasse, deswegen bislang noch nicht mit den Anwohnern in Verbindung gesetzt habe, begründete der Senior mit saisonalen Arbeiten des Betriebes, die noch nicht abgeschlossen seien.

Wie von dem Anwohner zu erfahren war, haben die verärgerten Bürger inzwischen aber bereits ihrerseits einen Termin für eine „offene Diskussion“ anberaumt. Diese ist demnach für Donnerstag, 29. November, um 18 Uhr im „Heeßer Krug“ angesetzt; entsprechende Info-Zettel hat die Initiative an rund 150 Haushalte im Dorf verteilt.

Eingeladen sind auch die Mitglieder des Gemeinderates. Zudem hoffen die Protestler, dass Dirk Hasse ebenfalls kommen wird.

Zur Erinnerung: Im Oktober hatten Anwohner der oberhalb des Hasse’schen Hofes gelegenen Straße „Im Siek“ ein Beschwerdeschreiben nebst einer Unterschriftenliste an den Bürgermeister und den Rat der Gemeinde Heeßen überreicht.

In dem Schreiben hatten die 21 Unterzeichner ihren gewachsenen Unmut über die ihrem Empfinden nach vom Agrar-Service Hasse ausgehenden Lärm- und Staubbelastungen zum Ausdruck gebracht. Durch den von Dirk Hasse auf dessen Hof geplanten Neubau einer großen Maschinenhalle (wir berichteten) werde die Situation noch schlimmer, befürchten sie.




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