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Keine geschlossene Ortslage

Keine „gelben Schilder“ möglich

AHNSEN. Die Raserei auf der Obernkirchener Straße und das Parken auf der Theodor-Heuss-Straße sind Themen bei der Sitzung des Ahnser Gemeinderates gewesen. Zu diesen beiden Problemen hat die Gemeindeverwaltung eine Stellungnahme des Straßenverkehrsamtes eingeholt.

veröffentlicht am 11.04.2019 um 13:20 Uhr

Obernkirchener Straße: Der dortige, bebaute Bereich Ahnsens kann nicht als geschlossene Ortschaft ausgeschildert werden. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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AHNSEN. Die Raserei auf der Obernkirchener Straße und das Parken auf der Theodor-Heuss-Straße sind Themen bei der Sitzung des Ahnser Gemeinderates gewesen. Bei beiden Straßen handelt es sich um stark befahrene Verkehrsverbindungen.

So berichtete Gemeindedirektor Bernd Schönemann, dass die Verwaltung und Bürgermeister Harald Niemann wegen dieser Probleme eine Stellungnahme des Straßenverkehrsamtes des Landkreises Schaumburg eingeholt haben. Demnach ist auf der Obernkirchener Straße seit April 2000 nur noch maximal Tempo 50 erlaubt, worauf entsprechende Schilder hinweisen. Die dort an den Ortseingängen vorhandenen grünen Ortshinweistafeln (keine geschlossene Ortschaft) durch gelbe Ortstafeln (geschlossene Ortschaft) zu ersetzen, ist Schönemann zufolge jedoch nicht möglich, da das Straßenverkehrsamt diesen Bereich nicht als geschlossene Ortschaft betrachte. „Daher können wir da keine gelben Schilder aufstellen“, betonte er.

Zwischen den an der Obernkirchener Straße stehenden Gebäuden seien zu viele landwirtschaftliche Felder gelegen, ergänzte Niemann, um zu erklären, warum dieser Bereich nicht als geschlossene Ortschaft eingestuft ist.

Theodor-Heuss-Straße: Die Voraussetzungen für das von einigen Ratsmitgliedern geforderte Halt- und Parkverbot sind nicht gegeben. Foto: wk

Hinsichtlich der Theodor-Heuss-Straße und der von Ratsmitgliedern aufgeworfenen Frage, ob auf dieser stark frequentierten innerörtlichen Durchgangsstraße Autos geparkt werden dürfen, informierte Schönemann, dass dies nach Auskunft des Straßenverkehrsamtes grundsätzlich zulässig sei. In begründeten Fällen könne aber in Bereichen, wo die Verkehrssicherheit beeinträchtigt ist, ein Halt- und Parkverbot ausgeschildert werden. Da das Unfallgeschehen auf der Theodor-Heuss-Straße im vergangenen Jahr laut der Polizei jedoch „unauffällig“ gewesen sei, wäre ein solches Halt- und Parkverbot dort „nicht begründet“.




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