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Klar konservativ

BAD EILSEN. Zum Thema Sexualität hat der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP), dem die „K21“ als eine von mehr als 800 Kirchengemeinden angehört, eine konservative Haltung.

veröffentlicht am 06.11.2018 um 11:15 Uhr
aktualisiert am 06.11.2018 um 17:56 Uhr

Michael_Werk

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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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Zum Thema Sexualität hat der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP), dem die „K21“ als eine von mehr als 800 Kirchengemeinden angehört, eine konservative Haltung.

„Wie in anderen Fragestellungen auch, orientiert sich unsere Sexualethik an den Leitlinien, die die Heilige Schrift vorzeichnet“, heißt es in einer Stellungnahme dieser Körperschaft des öffentlichen Rechts. Und (auszugsweise) weiter: „Aus dem biblischen Leitbild der Ehe ergibt sich, dass sie als exklusiver, lebenslanger und unauflöslicher Bund von einem Mann und einer Frau den Rahmen für Sexualität darstellt und alle anderen sexuellen Aktivitäten nicht von der Bibel legitimiert werden.“

Homosexualität werde – so der BFP – in der Bibel nur selten erwähnt und spiele keine herausragende Rolle. „Durchgehend ist aber die negative Bewertung jeder homosexuellen Aktivität. Das Verständnis von Homosexualität als einer Schöpfungsvariante ist der Bibel fremd. Sie kennt auch keine homosexuelle Identität, sondern nur homosexuelles Verhalten, das ausnahmslos als sündhaft und nicht im Einklang mit einer gottgefälligen Lebensordnung gesehen wird.“ Da die Erwähnung homosexuellen Verhaltens in der Bibel oft im Rahmen anderer Sünden und Fehlhaltungen erfolge, habe die Homosexualität (aber) kein besonderes Gewicht gegenüber anderen negativ bewerteten Handlungen. Außerdem: „Es ist typisch für die Bibel, Menschen niemals auf ihre Fehlhaltungen festzulegen oder aus ihren sündigen Handlungen eine unveränderbare Identität abzuleiten. Da, wo eine Abweichung von Gottes Willen und Lebensordnung besteht, erfolgt der Ruf zur Umkehr und die Ermutigung, aufgrund eines Neuanfangs im Glauben an Jesus Christus und in der Kraft des Heiligen Geistes mit Veränderung zu rechnen. Das gilt selbstverständlich auch für Menschen mit homosexuellen Neigungen. Seelsorgerliche Erfahrungen zeigen, dass Veränderungen möglich sind und eine Festlegung auf eine homosexuelle Identität lieblos wäre.“

Eine „Legitimierung homosexueller Handlungen oder gar eine Segnung homosexueller Beziehungen“ kommt für den Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden aber nicht infrage: „Hierin wissen wir uns eins mit der Mehrheit der weltweiten Christenheit.“ wk




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