weather-image
23°

„Am Golfplatz“: Im Juni beginnt der Endausbau der Straßen

Längst überfällig

LUHDEN. Um den 11. Juni herum soll es nun mit dem Straßenendausbau im Neubaugebiet „Am Golfplatz“ (Luhden/Bad Eilsen) losgehen. Das verkündete Ralf Ottermann, Prokurist des in Stadthagen ansässigen Ingenieurbüros Kirchner Engineering Consultants, bei der Sitzung des Luhdener Gemeinderates. Im öffentlichen Teil dieser Versammlung informierte er zudem über weitere Details der Ausbauplanung.

veröffentlicht am 21.05.2019 um 10:49 Uhr
aktualisiert am 21.05.2019 um 18:00 Uhr

Bei der Ratssitzung stellte Ralf Ottermann (2. v. re.) die Ausbauplanung vor. Mit dabei war Lutz Ahner, der Geschäftsführer der Racket-Club GmbH Langenhagen (re.). Foto: wk
Michael_Werk

Autor

Michael Werk Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

LUHDEN. Um den 11. Juni herum soll es nun mit dem Straßenendausbau im Neubaugebiet „Am Golfplatz“ (Luhden/Bad Eilsen) losgehen. Das hat Ralf Ottermann, Prokurist des in Stadthagen ansässigen Ingenieurbüros Kirchner Engineering Consultants, während der Sitzung des Luhdener Gemeinderates verkündet. Im öffentlichen Teil dieser Versammlung informierte er zudem über weitere Details der Ausbauplanung.

Zuständig für die seit mittlerweile mehr als 13 Jahren überfällige Fertigstellung der Siedlungsstraßen (wir berichteten) ist die Racket Club GmbH Langenhagen (Erschließungsträger). Diese habe das Bückeburger Unternehmen W & S Tiefbau mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt, so Ottermann.

Wie der Diplomingenieur weiter mitteilte, ist für den Endausbau der Straßen eine Bauzeit von 25 Wochen kalkuliert und als Termin für den Abschluss der Arbeiten der 13. Dezember dieses Jahres avisiert. Insgesamt werden Ottermann zufolge 855 Meter Straße fertiggestellt, und zwar die Straße Am Golfplatz (220 Meter), die Heinrich-Heine-Straße (385 Meter) sowie die Käthe-Kollwitz-Straße (250 Meter). Die beiden letztgenannten Straßen liegen teilweise auf dem Gebiet der Gemeinde Bad Eilsen, auf das sich ein Teil des Neubaugebietes erstreckt.

2 Bilder
Den per Beamer präsentierten Lageplänen (hier: der südliche Teil des Neubaugebietes) war zu entnehmen, wo entlang der Straßen die Gehwege und Parkstreifen angelegt werden. Foto: wk

Ausgebaut werden die Straßen nach Darstellung von Ottermann auf einer Breite von insgesamt acht bis zehn Metern – Gossen, Gehwege und Parkstreifen mit eingerechnet. Die reine Fahrbahnbreite ist seinen Angaben nach auf einen Begegnungsverkehr zweier Autos ausgelegt, da dies später der Regelfall in dem Wohngebiet sein wird.

Und weiter: In einigen Bereichen werden auf beiden Seiten der Fahrbahn Gehwege angelegt, andere Straßenabschnitte erhalten indes nur auf einer Seite einen Gehweg. Die Gehwege und Parkstreifen werden gepflastert, wohingegen die Fahrbahn asphaltiert wird.

Ob die circa acht Zentimeter dicke Bitumenschicht der Baustraßen als Tragschicht für die aufzubringende Deckschicht verwendet werden kann, soll laut Ottermann noch mittels einer ergänzenden Baugrunduntersuchung geklärt werden. In einigen Bereichen weise die vor rund zwanzig Jahren eingebaute Bitumenschicht nämlich Schadstellen auf, erklärte er. Ebenso solle noch eine ergänzende Untersuchung der seinerzeit verlegten Schmutz- und Regenwasserkanäle erfolgen.

In diesem Zusammenhang wies Ottermann darauf hin, dass die Anlieger (Grundstückseigentümer) verpflichtet seien, die Zufahrten zu ihren Grundstücken nach Fertigstellung der Straßen auf eigene Kosten anzugleichen. Zudem müssten diese sicherstellen, dass das bei Regen auf ihren Grundstückszufahrten anfallende Oberflächenwasser nicht auf die Straße entwässert werde.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare