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„Da muss was passieren“

Luhdens Bürgermeister gibt Ausblick auf das Jahr

LUHDEN. Neuansiedelung von Gewerbebetrieben, Straßenbau, mutwillige Beschädigung von Gemeindeeigentum – die Themen, mit denen sich der Rat und die Verwaltung der Gemeinde Luhden in diesem Jahr zu befassen haben, sind breit gefächert.

veröffentlicht am 24.01.2019 um 11:02 Uhr
aktualisiert am 24.01.2019 um 16:20 Uhr

Verdreckt und beschädigt: So schlimm wie im vergangenen Jahr soll es auf der überdachten Terrasse der Luhdener Sporthalle fortan nicht mehr aussehen. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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LUHDEN. Einige der Themen, mit denen sich die Gemeinde Luhden in diesem Jahr beschäftigen wird, stehen schon fest. Eines davon ist der von den Anwohnern des Neubaugebiets „Am Golfplatz“ nachdrücklich geforderte, nach ihrer Ansicht längst überfällige Endausbau der dortigen Straße. Für diesen ist laut Erschließungsvertrag die Racket-Club GmbH Langenhagen zuständig (wir berichteten). „Da muss was passieren“, betont Luhdens Bürgermeister Rüdiger Schmidt im Gespräch mit dieser Zeitung.

In dem nur halb fertigen Zustand könne die Straße nicht bleiben, so Schmidt. Er sei daher, mit der Gemeindeverwaltung, der Meinung, dass die Gemeinde den Rechtsweg beschreiten muss, wenn sich in Sachen Endausbau in diesem Jahr nichts tun sollte.

Handlungsbedarf sieht Schmidt zudem hinsichtlich der Vermarktung des Luhdener Gewerbegebiets. Es gebe zwar Anfragen von Unternehmen, die sich dort ansiedeln möchten, erklärt er, ein Problem sei jedoch, dass manche Eigentümer der bislang noch landwirtschaftlich genutzten Flächen keine Grundstücke verkaufen möchten, obwohl diese als Gewerbeflächen ausgewiesen seien. In diesem Punkt hält es Schmidt für geboten, vonseiten der Gemeinde das Gespräch mit den jeweiligen Eigentümern zu suchen, und zwar mit dem Ziel, deren Verkaufsbereitschaft anzukurbeln.

Darüber hinaus sollte man sich Gedanken darüber machen, wo auf Luhdener Gebiet noch Bauplätze für Einfamilienhäuser geschaffen werden können, ergänzt der Bürgermeister. „Denn Wohnraum ist ja knapp heutzutage.“ Hin und wieder erhalte die Gemeinde Anfragen nach solchen Grundstücken.

Ein weiteres Thema, mit dem sich die lokale Politik befassen wird, ist laut Schmidt die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik, wie sie in den neueren Straßenlampen bereits eingebaut ist. Zu prüfen sei bezüglich dieses Vorhabens, ob hierfür Fördergelder in Anspruch genommen werden können.

Nicht zuletzt muss auch noch eine Lösung für die mutmaßlich immer wieder von Jugendlichen verursachten Verunreinigungen und Beschädigungen im Bereich der überdachten Sporthallenterrasse gefunden werden. „Es gibt ständig Beschwerden darüber, wie es da aussehe“, berichtet Schmidt, und auch über die Lautstärke hätten sich schon Anwohner beklagt.

Es habe keiner etwas dagegen, dass die Jugendlichen da sitzen, stellt er klar. „Aber dass der Bewegungsmelder weggedreht wird und Sachen verdreckt und zerstört werden, das geht nicht!“

Um dieses Problem zu lösen, muss nach Einschätzung des Bürgermeisters wohl auch mal ein Gespräch mit den jungen Leuten geführt werden, die sich regelmäßig auf der Sporthallenterrasse aufhalten.




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