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„Auf der Portugall“: B-Plan ist Thema im Rat

Mehr Spielraum für Bauwillige

BUCHHOLZ. Die Gemeinde Buchholz hat ein Planungsbüro beauftragt, das Verfahren zur Änderung des Bebauungsplanes Nr. 5 „Auf der Portugall“ durchzuführen. Hierzu versicherte Bürgermeister Hartmut Krause, dass dort keine Hochhäuser gebaut werden sollen.

veröffentlicht am 07.01.2019 um 10:31 Uhr
aktualisiert am 07.01.2019 um 16:50 Uhr

Bei der Sitzung des Buchholzer Gemeinderates informierte die Diplomingenieurin Alina Dubbert über die anstehende Bebauungsplanänderung. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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BUCHHOLZ. Um den „individuellen und den heutigen Wohnanforderungen“ von Bauwilligen gerecht zu werden, möchte die Gemeinde Buchholz den für das Neubaugebiet „Auf der Portugall“ geltenden Bebauungsplan (B-Plan) Nr. 5 ändern. Im Fokus stehen die beiden bislang als Garten genutzten Flurstücke 118/13 und 118/9. Konkret sollen die dort geltenden Bebauungsgrenzen auf bis zu drei Meter an die südlichen Grundstücksgrenzen heran ausgedehnt werden (wir berichteten). Dieses Vorhaben hat jedoch bei einigen Anwohnern Fragen aufgeworfen.

Nein, man wolle nicht ermöglichen, dass dort Hochhäuser oder von der Grundfläche her große Häuser gebaut werden, stellte Bürgermeister Hartmut Krause bei der Sitzung des Gemeinderates klar. Mit der B-Plan-Änderung wolle die Gemeinde lediglich die Voraussetzung schaffen, dass Neubauten auf diesen Grundstücken anders platziert werden können.

Was die in diesem Kontext von Anwohnern gegenüber der Samtgemeinde Eilsen beklagte Parksituation im Neubaugebiet betrifft, merkte Krause an, dass es keine Probleme geben würde, wenn die Anwohner die am Wendehammer der Straße „Auf der Portugall“ vorhandenen öffentlichen Parkplätze nutzen würden. Dazu müssten sie aber auch bereit sein, „zwanzig Meter“ zu laufen. Übrigens könne es gut sein, dass das Ordnungsamt der Samtgemeinde dort mal wieder den ruhenden Verkehr überwacht, ergänzte er.

Es geht bei dieser B-Plan-Änderung nur darum, Bauwilligen „mehr Spielraum“ für die Platzierung der geplanten Wohngebäude zu geben, bestätigte Alina Dubbert vom Planungsbüro Matthias Reinold (Rinteln). Das Büro ist im Auftrag der Gemeinde Buchholz mit der Durchführung des Verfahrens zur Änderung des Bebauungsplanes befasst.

Erlaubt sein werde auf den beiden Flurstücken auch weiterhin nur eine zweigeschossige Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern, erklärte die Diplomingenieurin bei der Ratssitzung. Und wie bisher dürften auch nur 30 Prozent der Grundstücksfläche überbaut werden (beziehungsweise einschließlich Nebengebäude maximal 45 Prozent). Eine zusätzliche Versiegelung würde nicht zugelassen werden. „Und auch sonst ändert sich von der Art der Bebauung nichts“, betonte Dubbert.

Im Übrigen müsse für diese beiden Flurstücke gemäß geltender Bauvorschriften im Falle einer Wohnbebauung ebenfalls eine gewisse Anzahl an Pkw-Stellplätzen auf den Grundstücken nachgewiesen werden.




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