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Eindeutig: „Jesus ist der Hammer“

Musical „Wir folgen dem Stern“ in der Christuskirche

BAD EILSEN. Eines der besten Musicals der vergangenen Jahre erlebten die Besucher am Heiligen Abend in der Christuskirche in Bad Eilsen. Die Aufführung „Wir folgen dem Stern“, die die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht der Heiligen drei Könige erzählt, konnte als professionell bezeichnet werden.

veröffentlicht am 26.12.2018 um 14:30 Uhr
aktualisiert am 26.12.2018 um 17:00 Uhr

Die Heiligen drei Könige (links) und Maria und Josef vor der Krippe mit dem Jesuskind. Foto: möh

Autor:

CORD-HEINRICH MÖHLE
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BAD EILSEN. Es ist schon fast als professionell zu bezeichnen, was Diakon Ingmar Everding und sein Team auf die Bühne bringen. Und hierbei ist es immer dieselbe Geschichte, nur aus anderer Sicht. Die Rede ist vom traditionellen Musical, das in diesem Jahr den Titel „Wir folgen dem Stern“ trägt, und die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht der Heiligen Drei Könige erzählt.

Mit vielen Licht- und Soundeffekten sowie verschiedenen Bühnenbildern wurde die tolle schauspielerische und musikalische Leistung der Darsteller noch untermauert. Tosender Applaus belohnte die insgesamt etwa 50 Mitwirkenden für das Ergebnis ihres ehrenamtlichen Engagements.

Dank der Vergrößerung des Altars in den Kirchenraum hinein fühlten sich viele Besucher nicht als Zuschauer, sondern mehr als Mitwirkende, als die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland den hellen Stern am Himmel entdeckten und sich entschlossen, dem Stern zu folgen, mitten durch die Wüste und durch angrenzendes Land, das die Römer besetzt halten. Aufgehalten werden sie am Hof von König Herodes und erst mit dem Versprechen entlassen, ihm vom neuen König zu berichten, wenn sie ihn gefunden haben. Als die Weisen aus dem Morgenland dann endlich im Stall in Bethlehem stehen und das Christuskind in der Krippe sehen, sind sie überglücklich, die strapaziöse Reise auf sich genommen zu haben, und alle Darsteller singen schließlich begeistert: „Jesus ist der Hammer.“ Nur der eine oder andere Besucher ist trotz der Frohen Botschaft darüber traurig, dass die „wunderschöne Geschichte“ beendet ist und ihn die Realität wieder eingeholt hat.

Der Applaus für die vielen kleinen und größeren Schauspieler, für die Mitglieder der Kirchenband, die live aufspielte, und für die Akteure, die sich hinter den Kulissen um die Technik kümmerten und die Bühnenbilder umbauten, war entsprechend. Öffentliches Lob für die tolle Arbeit hatte auch Diakon Ingmar Everding für „seine“ Truppe parat. Dieses Super-Engagement in den vergangenen Wochen könne eben nur gezeigt werden, wenn auch das Musical den Personen persönlich sehr wichtig sei. Gespannt warten die Fans nun auf Weihnachten 2019 und auf das Musical, das dann in der Christuskirche Premiere feiert.




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