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Ordnungsamt sucht Zeugen für Frevel

Mutmaßlich asbesthaltige Eternitplatten am Friedhof abgeladen

HEESSEN. Eine ärgerliche Entdeckung hat ein Mitarbeiter des Eilser Bauhofs auf dem kommunalen Friedhof an der Bückeburger Straße gemacht: Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter haben am Rande eines dortigen Fahrwegs etliche große Eternitplatten und eine Holzpalette „entsorgt“. Das Ordnungsamt sucht Zeugen.

veröffentlicht am 06.04.2019 um 00:00 Uhr

Unbekannte haben auf dem Heeßer Friedhof Eternitplatten abgeladen. Foto: wk
Michael_Werk

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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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HEESSEN. Laut Andreas Kunde, Leiter des Ordnungsamtes der Samtgemeinde Eilsen, muss der Sperrmüll in der Nacht von Dienstag, 2. April, auf Mittwoch, 3. April, auf dem Friedhofsgelände abgelegt worden sein. Gesucht werden nun Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher dieses Frevels geben können oder die eine verdächtige Beobachtung gemacht haben. Vielleicht gibt es aber auch Leute, die Angaben dazu machen können, wo bis zu dem genannten Tatzeitpunkt solche Eternitplatten gelagert worden waren, die seitdem aber von jener Stelle verschwunden sind.

Etwaige Zeugen werden gebeten, sich bei der Samtgemeindeverwaltung, Bückeburger Straße 4 in Bad Eilsen, Telefon (05722) 886-0, oder bei der Polizei zu melden.

Angesichts der großen Menge an Eternitplatten müssen der oder die Täter den Unrat nach Meinung des Verwaltungsmitarbeiters mit einem großen Fahrzeug auf den Friedhof transportiert haben, etwa mit einem Lkw, einem Pritschenwagen oder zumindest einem großen Anhänger.

Sofern die Ermittlungen im Sande verlaufen sollten und somit keine Regressnahme beim Verursacher möglich sein sollte, würde die Samtgemeinde Eilsen Kunde zufolge auf den Kosten für die ordnungsgemäße Entsorgung der Eternitplatten sitzen bleiben. Da die Bauelemente „mutmaßlich asbesthaltig“ seien, dürften die Entsorgungskosten dementsprechend hoch sein, ergänzt er.




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