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Gemeinde reklamiert Sanierung eines Waldweges

Nachbesserung kostet rund 7150 Euro

BUCHHOLZ. Die von einem in Verl ansässigen Fachbetrieb vor einigen Wochen auf Buchholzer Gemeindegebiet durchgeführte Sanierung dreier wassergebundener Wege (wir berichteten) ist noch nicht abgeschlossen. Wie Bürgermeister Hartmut Krause bei der Sitzung des Gemeinderates informierte, sind Nachbesserungen erforderlich. Konkret geht es um den von der Straße „Zum Schützenhaus“ am Rand des Waldes entlang nach Osten hin verlaufenden Weg.

veröffentlicht am 20.12.2018 um 12:59 Uhr
aktualisiert am 20.12.2018 um 17:40 Uhr

In den zwischen Wald und Wohnbebauung verlaufenden Weg sollen rund 190 Tonnen Schotter eingebaut werden, um diesen zu befestigen. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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Dieser frisch sanierte Waldweg weise leider nicht den gewünschten Zustand auf, erklärte er. So sei dessen Oberfläche an manchen Stellen „sehr weich“ und – nach Regenfällen – matschig. Hierüber hätten sich inzwischen auch schon einige Bürger bei der Gemeinde beschwert.

Ursächlich dafür, dass dieser Weg nach dem erfolgten Fräsen und anschließendem Verdichten nicht die gewünschte Beschaffenheit hat, ist laut Krause, dass dort nicht genug Schotter im Bodengrund vorhanden ist. Der Einbau neuen Materials sei jedoch nicht vorgesehen gewesen, da man diesen Waldweg vor Jahren bereits habe schottern lassen. Und daher habe man gedacht, der seinerzeit eingebrachte Schotter sei ausreichend. Kurzfristig Material anliefern zu lassen, diese Möglichkeit bestand während der vor Kurzem durchgeführten Sanierungsarbeiten nach Auskunft des Bürgermeisters jedoch nicht.

Bei einem Ortstermin hat die Gemeindeverwaltung mit dem jüngst von ihr beauftragten Fachbetrieb bereits über diesen Mangel gesprochen. Dabei hat sie außerdem reklamiert, dass am Rand des Weges eine „Wulst vom abgeschobenen Obermaterial“ liegt. Diese „Wulst“ werde von dem Unternehmen kostenlos entfernt, führte Krause weiter aus. Wegen der darüber hinausgehenden Nachbesserung des Waldweges hat die Firma indes ein neues Angebot unterbreitet.

Demnach müssen dort fünf bis sieben Zentimeter Schotter (insgesamt rund 190 Tonnen) aufgebracht werden, um die Oberfläche zu befestigen. Da jener Weg nicht mit einem Sattelzug befahren werden kann, muss das Schottermaterial an einer zentralen Stelle im Ort zwischengelagert und dann mit einem Frontlader auf dem Weg verteilt werden.

„Das macht die Sache natürlich kostenintensiver“, betonte Krause. Die Kosten für diese Nachbesserung bezifferte er auf circa 7150 Euro, wobei der benötigte Schotter mit rund 4610 Euro in diesem Betrag enthalten ist.

Der Gemeinderat stimmte diesem für das kommende Jahr geplanten Vorhaben geschlossen zu.




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