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300 000 Euro für Bauvorhaben eingeplant

Neue Auebrücke in Ahnsen wird deutlich kürzer

AHNSEN. Wenn nichts mehr dazwischenkommt, soll die Erneuerung der Ahnser „Stapelbrücke“ im Frühsommer öffentlich ausgeschrieben werden. Nach Auskunft des Landkreises könnte es dann spätestens im Herbst dieses Jahres mit den Bauarbeiten losgehen.

veröffentlicht am 20.02.2019 um 12:15 Uhr
aktualisiert am 20.02.2019 um 16:20 Uhr

Die alte „Stapelbrücke“ in Ahnsen soll durch ein neues Bauwerk ersetzt werden. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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AHNSEN. Nach derzeitigem Planungsstand soll vielleicht noch im Sommer, spätestens aber im Herbst dieses Jahres mit der Erneuerung der alten Ahnser „Stapelbrücke“ begonnen werden, die in der Verlängerung der Straße An der Aue über die Bückeburger Aue führt. Von diesem Termin geht zumindest Matthias Dornbusch, Leiter des Amtes für Kreisstraßen, Wasser- und Abfallwirtschaft des Landkreises Schaumburg, aus, wie er bei einer Sitzung des Gemeinderates berichtete.

Anders als ursprünglich vorgesehen, wird das neue Bauwerk laut Dornbusch jedoch nicht als Dreifeldbrücke mit einer Spannweite von insgesamt rund 40 Metern konzipiert, sondern als Einfeldbrücke mit einer lichten Weite zwischen den Brückenpfeilern von nur 18,30 Metern. Dies sei vollkommen ausreichend, um die Situation bei etwaigen Hochwasserlagen zu verbessern, erklärte er. Denn die nächstgelegenen Gebäude befänden sich ja nicht in dem Überschwemmungsgebiet der Aue. Außerdem verwende man Steuergelder.

„Die finanziellen Mittel liegen vor“, versicherte der Amtsleiter. Rund 300 000 Euro seien im Haushalt des Landkreises für dieses Bauvorhaben eingeplant. Und gemäß der erstellten Kostenschätzung sei der Bau der neuen Brücke für dieses Geld auch zu bewerkstelligen.

Berücksichtigt ist dabei, dass die beiden seitlichen Widerlager der jetzigen, über einen Mittelpfeiler verfügenden Stapelbrücke (lichte Weite 12,50 Meter) entgegen der früheren Annahme doch nicht weiter zu nutzen sind. Dies hat nach Dornbuschs Worten eine zwischenzeitlich erfolgte statische Untersuchung des Bauwerkes ergeben. Die Widerlager müssen also komplett erneuert werden. Ob der Landkreis tatsächlich mit dem angesetzten Geldbetrag hinkommt, wird man aber erst wissen, wenn das Gesamtprojekt öffentlich ausgeschrieben worden ist und die Angebote der daran interessierten Unternehmen eingegangen sind.

Bis Ende Mai soll das Planungsverfahren Dornbusch zufolge jedenfalls abgeschlossen sein, sodass die Ausschreibung danach erfolgen könnte. Benötigt würden dafür allerdings noch die Tragwerksplanungsunterlagen, die wasserwirtschaftlichen Betrachtungen und die naturschutzfachliche Bewertung der zukünftigen Situation an der Bückeburger Aue.




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