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Gemeinde Ahnsen investiert in die Straßenbeleuchtung

Noch Nachbesserungen notwendig

AHNSEN. Rund 42 400 Euro hat es gekostet, die Straßenbeleuchtung in Ahnsen auf eine moderne, energiesparende LED-Technik umzurüsten. Seitens des Bundesministeriums für Umweltschutz, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ist diese Maßnahme mit circa 8500 Euro bezuschusst worden, sodass die Gemeinde von den Gesamtkosten unterm Strich rund 33 900 Euro tragen muss. Das berichtet Bürgermeister Harald Niemann.

veröffentlicht am 06.12.2018 um 10:32 Uhr
aktualisiert am 06.12.2018 um 16:23 Uhr

Die beiden Straßenlaternen an der Zufahrt zum Dorfgemeinschaftshaus sind ebenfalls mit LED-Technik ausgestattet worden. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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In diesem Kontext weist er darauf hin, dass anlässlich der Modernisierung der Straßenbeleuchtung die Beleuchtung vor dem an der Schulstraße 5 gelegenen Dorfgemeinschaftshaus wieder in Betrieb genommen worden ist. „Somit kann das Dorfgemeinschaftshaus auch in der dunklen Jahreszeit wieder gefahrlos erreicht werden“, betont er.

Gänzlich abgeschlossen ist das Projekt indes noch nicht: Im Rosenweg, wo bislang keine Straßenlampen vorhanden waren, seien zwei neue Straßenlaternen installiert worden, die aber noch an die Stromversorgung angeschlossen werden müssen, informiert Niemann. Überdies seien ein paar Nachbesserungen an der Straßenbeleuchtung im Ort erforderlich. Zum einen habe das von der Gemeinde beauftragte Unternehmen an den Gemeindestraßen zum Teil Leuchtmittel mit einem von der Bestellung abweichenden Lichtspektrum montiert. Zum anderen seien ein paar Straßenlampen hinsichtlich der vorzunehmenden Umrüstung auf LED-Technik „übersehen“ worden, erklärt er.

Wie bereits berichtet, hatte der Ahnser Gemeinderat im Vorfeld der Modernisierungsmaßnahme mehrheitlich beschlossen, die Straßenlampen an den innerörtlichen Kreis- und Landesstraßen sowie die beiden Laternen vor dem Dorfgemeinschaftshaus mit „neutralweiß“ scheinenden Leuchtmitteln bestücken zu lassen. Hinsichtlich der an den Gemeindestraßen stehenden Straßenlampen hatte man sich indes für Leuchtmittel entschieden, die „warmweißes“ Licht aussenden.

Über die erforderlichen Nachbesserungen ist das ausführende Unternehmen laut Niemann bereits informiert worden. Die entsprechenden Arbeiten sollen noch in diesem Jahr erledigt werden – mit einer Einschränkung: Bei der jetzigen Ratssitzung kam das Ortsparlament nach eingehender Debatte zu der Entscheidung, über den Austausch der im Bereich der Gemeindestraßen versehentlich eingebauten „neutralweißen“ Leuchtmittel erst noch einmal nachdenken zu wollen.

Grund ist, dass sich bislang keiner der dortigen Anwohner über die hellere Beleuchtung beklagt hat. Im Januar will der Rat dieses Thema daher erneut beraten, und zwar dahingehend, ob die Gemeinde hier tatsächlich auf eine Nachbesserung bestehen soll. Bis zur nächsten Ratssitzung könne man nun in Ruhe schauen, ob das an sich bestellte Licht im Vergleich zum „neutralweißen“ nicht vielleicht doch zu dunkel ist, so Gemeindedirektor Bernd Schönemann.




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