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Stefanie Ruboks ist Standesbeamtin und Vize-Gemeindedirektorin

Personallücke geschlossen

EILSEN. Die Samtgemeinde Eilsen hat wieder eine zweite Standesbeamtin: Stefanie Ruboks. Seit Anfang Januar komplettiert die 48-jährige Verwaltungsfachangestellte das Mitarbeiterteam der Kommune. Damit ist die Personallücke wieder geschlossen, die durch den Weggang ihrer Amtsvorgängerin Kerstin Döring entstanden war.

veröffentlicht am 11.01.2019 um 12:14 Uhr
aktualisiert am 11.01.2019 um 16:50 Uhr

Bernd Schönemann freut sich, dass Stefanie Ruboks zur Samtgemeinde Eilsen gewechselt ist. Foto: wk
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Michael Werk Reporter zur Autorenseite
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Zur Erinnerung: Weil sie sich beruflich verändern wollte, ist Döring zum 1. November vergangenen Jahres aus den Diensten der Samtgemeinde ausgeschieden, um einen höher dotierten Posten bei der Stadt Hameln anzunehmen (wir berichteten). Seitdem hatte die Samtgemeinde nur noch eine Standesbeamtin (Elke Milewczek).

Ruboks indes hatte zuletzt 18 Jahre lang bei der Stadt Rinteln als Standesbeamtin gearbeitet. Zuvor war sie bei der Samtgemeinde Sachsenhagen in gleicher Funktion (seit 1998) tätig. Und nicht zuletzt gehört zu ihrer Vita auch eine einjährige Tätigkeit im Einwohnermeldeamt der Eilser Samtgemeindeverwaltung (1992), die sich direkt an ihre Berufsausbildung anschloss. Ihre damalige Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten hat sie bei der Stadt Obernkirchen absolviert.

Bei der Suche nach einer geeigneten Nachfolgerin für Döring sei ihm wichtig gewesen, eine gleichermaßen erfahrene Fachkraft zu finden, sagt Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann. Und daher habe er Ruboks, die er schon gekannt habe, gefragt, ob diese die Stelle haben wolle.

Wie ihre Amtsvorgängerin ist Ruboks übrigens nicht nur als Standesbeamtin im Standesamt der Samtgemeinde Eilsen tätig, sondern sie ist - nach bereits vor einigen Wochen erfolgtem einstimmigen Ratsbeschluss - auch Stellvertretende Gemeindedirektorin der Gemeinde Heeßen.

Sie habe all die Jahre gerne in Rinteln gearbeitet, erklärt die 48-Jährige. Aber es sei auch schön, in eine kleinere Verwaltung zu wechseln. Zudem finde sie den ihr hier gebotenen Aufgaben-Mix Standesbeamtin/Vize-Gemeindedirektorin interessant.

Noch ein Wort zu der zeitweiligen Vakanz: Da die Stadt Hameln Döring „so früh wie möglich“ habe einstellen wollen, habe man sich darauf geeinigt, dass Döring schon zum 1. November 2018 - also zwei Monate vor deren eigentlichem Kündigungstermin - den Arbeitgeber wechseln konnte, berichtet Schönemann. Analog dazu hätte er sich als Bürgermeister der Samtgemeinde Eilsen gefreut, wenn die Stadt Rinteln Ruboks ebenfalls entsprechend vorzeitig freigegeben hätte. „Aber da hat sich die Stadt Rinteln leider nicht zu in der Lage gesehen!“




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